5. Ausstellung in der Sommergalerie

Gerda Nehring-Meschig zeigt „Stationen“ in der Sommergalerie Modau rive gauche.

Ober-Ramstadt. Die Darmstädter Künstlerin Dr. Gerda Nehring-Meschig präsentiert unter dem Titel „Stationen“ expressive Malerei in der Sommergalerie Schaller „Modau rive gauche“. Als Stationen bezeichnet man üblicherweise Haltepunkte, die Anfang und Ende einer Teilstrecke markieren. Gerda Nehring-Meschig zeigt in dieser Ausstellung Stationen des Lebens. Nicht zwangsläufig eingeschränkt auf das Leben der Künstlerin, obwohl die Malerin, wie viele andere ihrer Generation auch, Krieg und Nachkriegszeit, Neubeginn, Aufbau und Wirtschaftswunder am eigenen Leib erfahren hat. Ihr Thema ist der Mensch in Zeit und Raum, der Mensch als Einzelperson sowie als Teil eines sozialen Systems. Dr. Gerda Nehring-Meschig nimmt seit 1999 regelmäßig und konzentriert Unterricht bei Michael Siegel – in der Zwischenzeit im Professionalisierungskurs. Siegel, selbst Meisterschüler bei Immendorf und Baselitz, ist an der Frankfurter Städelschule ihr Mentor. Die Bilder der Künstlerin erzählen und zeigen durchweg sehr starke Geschichten, so wie sie ein Lyriker dichten würde. Sie setzt Farbe vielseitig ein. Ihre Farbnuancen werden sehr präzise unterschieden und extrem sauber gesetzt. Starke Farben werden in sehr genauen Modulationen zu höherer Leuchtkraft gesteigert.
Die Ausstellung in der alten Scheune am Darmstädter Hof in Nieder-Modau wurde am 7. August 2010 von Peter Koppenhöfer, dem Organisator der Sommergalerie, eröffnet. Bis zum 23. August 2010 sind die Werke werktags außer dienstags von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr und von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr, sonntags durchgehend von 11.30 Uhr bis 23.00 Uhr zu sehen.

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