Asbach jubilierte mit seinem TV

Der Bayernfanclub hat immer wieder Grund zum Feiern: mal sind es die Bayernfußballer, mal sind es die Asbachhandballer.

Viel los beim 100er Jubiläum des TV Asbach

Modautal/Asbach. Drei Tage wurde in Asbach getanzt, gesungen, getrunken, musiziert und richtig Dampf gemacht. Der Grund? Der TV Asbach feierte sein 100jähriges Vereinsjubiläum. Damit befand sich der Modautaler Ortsteil am vergangenen Wochenende in einer Art Ausnahmezustand: Freitagnacht rockten die Bands „Entweder/Oder“ und „Meadow“ im Festzelt am Sportplatz. Am Samstag traf man sich beim „Großen Abend“ im Festzelt mit der Starband „TRENK WALDER“ und dem offiziellen Jubiläumsprogramm. Weiter ging es am Sonntag mit Festumzug und Fest im Zelt mit der Band „Lärmfeuer“. Der Abschluss der Feiertage ein Frühschoppen am Montag.
Beim Festumzug waren selbstverständlich alle dabei, die in der Gemeinde und der näheren Umgebung Rang und Namen haben: der Bayernfanclub „Sportheim Asbach“, die Werscher Kerbeborsche, die Kapelle Lärmfeuer, der NABU, der Spielmannszug Winterkasten, der Reitverein, der Obst- und Gartenbauverein, die Kerb-Allstars, die Kerb aus Lützelbach und Klein-Bieberau und viele andere mehr. Und wie sich das für einen richtigen Umzug gehört, standen und saßen die Asbacher rechts und links des Zuges und jubelten den Teilnehmern zu. Und die haben auch mächtig Stimmung gemacht. So feiern die Asbacher ihren TV, der 1910 als Turnverein gegründet wurde.
Heute, 100 Jahre später, hat der Verein rund 350 Mitglieder und konzentriert sich auf den Handball. Die 1. Handballmannschaft spielt in der Bezirksoberliga, die 2. in der Bezirksliga. Im Jugendbereich  hat der TV Asbach eine A-, C-, und D-Jugend sowie „Minis“ und „Alte Herren“. Mit dem Handball begonnen wurde 1952, damals spielte man noch Feldhandball. Die Idee dazu hatte der damalige Bürgermeister August Schütz. Mit dem Fahrrad ging es zu den Auswärtsspielen, die in der Mehrzahl verloren wurden.
Was aber der guten Laune und dem gemeinsamen Bier mit den sportlichen Gegnern keinen Abbruch tat. In Eigeninitiative wurde 1966 und 1970 das heutige Sportgelände unterhalb des Friedhofs gebaut. Die beste Zeit hatte der TV Asbach in den achtziger Jahren. Da gewannen sie den Deutschen Handballpokal und spielten gegen Mannschaften aus China, Brasilien, Japan, Island und Rumänien. Feiern können sie, die Asbacher Handballer, spielen auch – warum sollte nicht doch eines Tages ein gewichtiger Sponsor sein Herz an diesen traditionsträchtigen Verein verlieren und aus dem TV Asbach eine Mannschaft machen, die den Groß-Bieberauer Handballern das Fürchten lehrt. Wunder geschehen immer wieder!

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