Besucherrekord bei der 11. Reichelsheimer Nachtschwärmerei

Das Blatt wendete sich zu Gunsten der Reichelsheimer

Erster Höhepunkt bei der 11. Reichelsheimer Nachtschwärmerei war das traditionelle Entenrennen auf dem Mergbach.

Reichelsheim. Nachdem dunkle Wolken und ein vorüber gehendes regnerisches Intermezzo am Samstagnachmittag sorgenvolle Blicke gen Himmel ausgelöst hatten, wendete sich das Blatt doch noch zu Gunsten der Reichelsheimer, die zum elften Mal in Folge zur Nachtschwärmerei im Bereich der Bismarckstraße aufgebrochen waren. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf dieser Traditionsveranstaltung“ resumierte Dieter Färber, Chef des örtlichen Gewerbevereins als Ausrichter dieses Spektakels, der einen neuerlichen Besucherrekord verzeichnen konnte. Dafür hatte die Veranstalter auch einiges aufgeboten. So war die Bismarckstraße in romantische Licht-Dekorationen getaucht und die anliegenden Fachgeschäfte lockten bis Mitternacht mit attraktiven Angeboten und Sonderaktionen. Und mitten im Trubel tummelte sich Clown Ronaldo Larifari alias René Neumann (Weinheim), der mit Jonglage- und Zauberkünsten sowie seinem Puppen-Äffchen Kinder und Schnäppchenjäger gleichermaßen begeisterte.

Erster Höhepunkt war das traditionelle Entenrennen auf dem Mergbach, an dem sich am späten Nachmittag rund 200 Teilnehmer, vor allem Kinder, beteiligt hatten, die sich ihre Saus-Entchen zuvor in örtlichen Geschäften besorgten. Dabei profitierten nicht nur die Eigner der zuerst im Ziel angekommenen Schwimmer in Form kleiner Preise, sondern auch die GAZ-Schule, der in diesem Jahr der Erlös der Aktion zugedacht war. Für Feierlaune sorgte indes eine Open-Air-Disco-Party auf dem Festplatz am Mergbach mit Hits aus den 1970er und 1980er Jahren.

Und weiter oben hatten sich auf der Kirchentreppe die „Green Panties“ (Schüler-Band der GAZ) positioniert und spulten in Kombination mit einer Light- Show souverän ihr beachtliches Repertoire ab – die Zuhörer waren begeistert. Etwas ruhiger und geselliger ging es an den Ständen, in kleinen Straßencafes und Biergärten zu, bis mit einem Brillant-Feuerwerk der Höhepunkt des Abends erreicht wurde. Dieses soll laut Augenzeugenberichten erstmals die Kirchturmspitze weit unter sich gelassen haben. Text: th

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