Crumbach hilft: Deggendorfer Flutopfer brauchen uns

WVV und A. Zörgiebel präsentieren ein faszinierendes Chile-Abenteuer

Chile: Faszinierendes Spiel von Licht, Formen und Farben

Fränkisch-Crumbach. Nun stehen sie alleine, die Deggendorfer mit ihren leergeräumten und entkernten Wohnungen und Häusern. Das eine oder andere Haus muss sogar abgerissen werden. Denn die eigentliche Katastrophe kam nach der Flut, als den Menschen klar wurde, dass nicht nur Familienstücke, Fotos, Möbel und andere Herzensdinge für immer vernichtet wurden, sondern auch die Häuser selbst wegen der Ölschwemme. Denn Heizöl hat sich mit dem Wasser vermischt und ist in alles eingedrungen: in Böden, Wänden, Gärten…

Menschen wie Betty Weinberger aus dem Deggendorfer Stadtteil Fischerdorf brauchen Hilfe. Die 74jährige steht vor ihrem völlig entkernten Haus und einem Öl kontaminierten grau verschlammten Garten und kann es nicht fassen. Sie gibt jedenfalls nicht auf und will mit ihrem Mann zusammen den Neuanfang wagen. Nur dazu brauchen diese Menschen Mitgefühl und finanzielle Unterstützung. Der Wirtschafts- und Verkehrsverein Fränkisch-Crumbach hat dazu im Zusammenwirken mit den Crumbacher Unternehmen und Bürgern, der Gemeinde sowie Arnold Zörgiebel eine Benefiz-Veranstaltung ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht dabei eine Audio/Video-Show über eine abenteuerliche und faszinierende Reise durch Chile. Unter dem Motto „Crumbach hilft!“ findet die Show am 19. Juli, 19.30 Uhr, in der Aula der Rodensteinschule in Fränkisch- Crumbach statt. Der Eintritt ist frei, über Spenden für die Flutopfer würden sich die Veranstalter freuen. Die Spendengelder kommen direkt einer Deggendorfer Initiative zugute.

Eingestimmt wird die Benefiz- Veranstaltung durch die Flötengruppe des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Fränkisch-Crumbach. Ein Sektempfang lockert die Stimmung auf, bevor es heißt: Faszination Chile – das Land mit den tausend mal tausend Gegensätzen! Arnold Zörgiebel erzählt mit Bildern, Videos und spannenden Geschichten über seine abenteuerliche Reise durchs längste Land (4000 km) der Erde. Geschichten über den gewagten Sprung in der Präinka-Ruinenstadt in der Atacamawüste und dessen schmerzhafte Folgen oder über das Versinken des Fotografen (Zörgiebel) mitsamt der Kameraausrüstung in einem Sumpf auf 4500 Meter Höhe.

Und das alles für ein tolles Foto vom Vulkan Parinacota! Oder über die letzten Aufnahmen einer der üppigsten Tundra Vegetationen, bevor diese zwei Monate später auf einer Fläche von 200 km² vollständig niederbrannte. Am 19 Juli ab 19.30 wird in der Aula der Rodensteinschule Faszinierendes offenbar: wunderbare Bilder und Geschichten über Chile in Verbindung mit einer spontanen Hilfe für die Flutopfer aus Deggendorf. Spendenquittungen können ausgestellt werden.

Hinterlasse jetzt eine Antwort