Crumbacher Muschelfest erheiterte Tausende Besucher (inkl. Bildergalerie)

Stets heiter, auch wenn‘s regnet

Bildergalerie vom Muschelfest in Fränkisch-Crumbach 2016

Das einzigartige, weiche Odenwälder Wasser sorgte – vom Himmel fallend – am Muschelfest-Sonntag für vielfältige Erfrischungen bei heiterer Stimmung. Text/Bild: Dieter Preuss

Das einzigartige, weiche Odenwälder Wasser sorgte – vom Himmel fallend – am Muschelfest-Sonntag für vielfältige Erfrischungen bei heiterer Stimmung. Text/Bild: Dieter Preuss

Fränkisch-Crumbach. Egal ob‘s regnet, schneit, stürmt oder die Sonne aufs Pflaster brennt, beim Crumbacher Muschelfest ist die Stimmung der Gäste unabhängig jedweder Wetterlaune stets heiter. Woran das liegen mag? Günter Horn, Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsverein (WVV) Fränkisch-Crumbach und damit „Häuptling“ der Crumbacher Veranstaltung, kennt die Antwort: „Das liegt am Crumbacher Gemüt, das jeden Gast aus Nah und Fern stets umarmt, Willkommen heißt und freundschaftlich einbezieht in die muschelfestliche Runde in der Dorfmitte. Deshalb lautet ja unser Motto ‚Weck‘ den Crumbacher in Dir!‘“ Genau das haben viele Menschen aus der gesamten Rhein-Main-Region am vergangen Wochenende in Fränkisch-Crumbach getan.

Bei herrlichem Spätsommerwetter am Samstag ging es mit den köstlichen Miesmuscheln von der bretonischen Küste ab 14 Uhr los. Ruckzuck stand eine Menschenschlange vorm WVV Muschelstand, in der jeder geduldig auf sein extravagantes kulinarisches Erlebnis wartete. So ultralang wie in den vergangenen Jahren war die Schlange jedoch nicht, was daran lag, dass die Crumbacher in einen weiteren Muschelkochtopf – das sind recht teure Spezialtöpfe – investiert hatten. Somit waren 4 Muschelköche und -köchinnen an vier Töpfen tätig und kochten die kostbare Kost in feinstem Sud, und zwar insgesamt mehr als 1 Tonne! Vor 6 Jahren starteten die Veranstalter mit 450 kg. Wenn das keine Erfolgsgeschichte ist! Aber auch diesmal musste zum Bedauern einiger Gäste rationiert werden. Am Samstag war Schluss mit Muschelgenuss etwa um 20 Uhr und am Sonntag war’s trotz Regen dann um 16 Uhr vorbei. Hungern musste allerdings keiner, denn Feines, Herzhaftes und Leckeres gab’s auch an vielen anderen Marktständen. Emotionaler Höhepunkt des Festes war die Samstagnacht: heiß, rhythmisch, wild, rockig, bewegt, laut und schwungvoller Liebe, Lachen und Lust! Für den Takt der heißen Nacht sorgten live, mal härter, mal weicher, mal lauter, mal leiser „The BeatGs“. Tolle Musik, tolles Publikum und wahnsinnige Stimmung. Sonntag sorgte „DLB“ für rockige Töne. Erstmals dabei waren am Sonntag „Die Gersprenztaler“, der Männerchor aus Reigels und Crumbach, der mit fröhlichen Liedern begeisterte. Noch ein Novum: der Auftritt des „Crumbacher Chor“, vormals „Gesangsverein Eintracht“, der unter seinem klangvollen Motto „Nota bene oh la la!“ mit schmissigen Songs und getragenen Melodien begeisterte. Eine wunderbare Bereicherung für dieses Fest. Um 17 Uhr schwebten gar einzigartige Klänge über die Festmeile – es waren bretonische Melodien, zart und fein gespielt von „Aygen Art & Friends“.

2 Kommentare

  1. Gast sagt:

    Weiß zufällig jemand wie Paul, der Stelzenmann / Kinder-Luftballonartist mit Nachnamen heißt? 

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