Dagmar Kiefer-Roser – Reinheim

Bildquelle: Tanzstudio Leyla

Tanzen, vor allem Orientalischer Tanz, ist die Leidenschaft von Dagmar Kiefer-Roser. Sie hat sich intensiv mit der Tradition und den Stilrichtungen auseinandergesetzt und tritt heute vielerorts zur Freude ihrer Mitmenschen auf.

Dagmar Kiefer-Roser wurde im Oktober 1963 im saarländischen Dillingen geboren, wuchs zusammen mit ihrer jüngeren Schwester auf und besuchte die Schule in Völklingen. Bereits als Jugendliche nahm sie an Tanzkursen teil und wechselte dann in einen Tanzsportverein. Dort lernte sie mit ihrem Tanzpartner Standard- und Lateintänze. Aber auch für schnellere Tanzstile interessierte sich die heute 48-Jährige und wurde daher in einem Rock’n’Roll-Verein aktiv.

Nach der Mittleren Reife absolvierte Dagmar Kiefer-Roser bei einem praktischen Arzt eine Ausbildung zur Arzthelferin. Das Tanzen – ebenso wie auch das Reiten – blieb jedoch die Lieblingsfreizeitbeschäftigung. Im Verein tanzte Dagmar Kiefer- Roser bis Ende der 80er Jahre. Durch Urlaube in die Türkei und Tunesien beschäftigte sie sich verstärkt mit dem Orientalischen Tanz. So wurde schließlich der Grundstein für ihr heutiges Interesse am Bauchtanz geweckt. Nach der Geburt ihres Sohnes Torsten 1987 nahm Dagmar Kiefer-Roser eine längere Pause vom Tanzen. Die Heirat mit dem Musiker Markus Roser Ende 1992 führte sie nach Rohrbach in den idyllischen Odenwald. Durch die berufliche Veränderung ihres Mannes ergab sich auch für Dagmar Kiefer-Roser eine neue berufliche Herausforderung: In einer Kinderärztlichen und Kinderkardiologischen Praxis in Ober- Ramstadt, für die die 48-Jährige heute noch tätig ist, trat sie im Februar 1993 eine neue Stelle an. Beruflich und privat fühlt sich die Saarländerin in Hessen rundum wohl. Sie hat in der neuen Heimat wieder mit dem Reitsport angefangen, ist einige Jahre lang geritten und hat sogar ein Pflegepferd gehabt. Der Wunsch nach einem eigenen Haus führte die junge Familie 2001 schließlich in die Gersprenzgemeinde Reinheim, wo die Familie eine Doppelhaushälfte bezog. Hier wurde die gebürtige Saarländerin auch wieder im Tanzsport aktiv und – animiert durch eine Freundin ihres Sohnes, Lea Kuhn, die in der Georgenhäuser Bauchtanzgruppe „Saraab“ tanzt – meldete sich 2005 dort für einen Orientalischen Tanzkurs für Erwachsene unter der Leitung von Eva Klein an. Ab 2006 nahm Dagmar Kiefer- Roser im Wersauer Tanzstudio „Leyla“ Einzelunterricht im Orientalischen Tanz und lernte dabei viele Choreographien. Parallel dazu engagierte sich die heute 48-Jährige in diversen Gruppen- sowie Einzeltänzen und trat mit der Georgenhäuser Gruppe „Fayoum“ bis 2010 auf. Auch mit dem Tanzensemble „Alimah“, das aus dem Wersauer Tanzstudio hervorgegangen ist, hatte sie schöne Auftritte. Ein Höhepunkt in dieser Zeit waren für die Wahl-Reinheimerin die „Oriental spirit“ und „Oriental spirit dance & drum“, zwei Tanzveranstaltungen der Tanzgruppe „Saraab“ mit anderen Stars und Tanzgruppen aus dem Orientalischen Tanzbereich. Dagmar Kiefer-Roser war bei Veranstaltungen in der Region vertreten wie beispielsweise mit Auftritten im Reinheimer Weinhof, Roßdörfer Ortskernfest oder im Irish Pub Hanau in den Pausen von Konzerten der Rockgruppe „Timexx“, bei der ihr Mann Markus Gitarrist ist.

Je nach Veranstaltung entwirft die kreative Tänzerin eigene Choreographien zu aktuellen Chartsongs. Doch nicht nur für regionale Veranstaltungen und Feste kann man die engagierte Wahl-Reinheimerin buchen. Auch bei Familienfeiern und Firmenfesten tritt sie auf. „Ich engagiere mich auch gerne für soziale Projekte und habe daher schon im Seniorenheim Gersprenz, für die Senioren- und die Faschingssitzungen in der Katholischen Kirche Reinheim und an Fastnacht getanzt. Auch beim Sommerfest für Behinderte und ihre Familien war ich vertreten“, berichtet Dagmar Kiefer- Roser, die in ihrer Freizeit gerne Handarbeiten macht. „Ich stricke gerne Pullis, Jacken und Schals, aber ich fertige auch viele meiner Kostüme selbst an.“

Neben dem Tanzen widmet sie ihrer Malteserhündin Daisy (11 Jahre) und der Mischlingshündin Nelly (15 Jahre) viel Zeit. Auch bei den Reisen ans Meer oder in die Berge, die die Familie gerne unternimmt, sind die kleinen Lieblinge dann mit dabei. Neben dem Aktivurlaub weiß es Dagmar Kiefer-Roser, die unter dem Künstlernamen Davinja auftritt, zu schätzen, wenn am Ferienort auch ein Tanzkurs angeboten wird. Ein ganz besonderes Highlight ihrer Tanzkarriere war bislang der Showauftritt auf der Hauptbühne beim Giffhorner Altstadtfest. Ob beim Auftritt oder im Gespräch mit anderen weiß die 48-Jährige zudem ihre Mitmenschen vom Orientalischen Tanz zu begeistern: „Der Orientalische Tanz ist eine Wohltat für den Körper: gesund, hält fit und macht super gute Laune. Durch seine Vielfalt wie z. B. klassisch orientalischer Tanz, Schleiertanz, Trommelsolo, Tanz mit dem Isis-Schleier, Arabic Pop, verschiedene Fussionen wie Flamenco Oriental,… um nur einige zu nennen, wird er nie eintönig und es ist für jeden etwas dabei“, so Dagmar Kiefer-Roser abschließend, die sich selbst gerne in eine „orientalische Prinzessin“ verwandelt (siehe auch auf ihrer Homepage www.davinja.de).

Für das Anzeigenblatt Gersprenztal stand Dagmar Kiefer-Roser Rede und Andwort.

Wenn Sie Königin von Deutschland wären, was wäre Ihre erste Tat? Dagmar Kiefer-Roser: Wenn ich Königin wäre, würde ich Billiglöhne abschaffen und dafür sorgen, dass kein Mensch mehr Hunger leiden muss.

Sie haben drei Wünsche frei. Nennen Sie uns diese bitte. Dagmar Kiefer-Roser: Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie, Frieden für alle und dass mein Sohn seine beruflichen und privaten Ziele verwirklichen kann.

Welcher Mensch in Ihrem Leben hat den größten Eindruck auf Sie gemacht? Dagmar Kiefer-Roser: Es gibt einige Menschen aus dem privaten Bereich, die mich aus den unterschiedlichsten Gründen sehr beeindruckt haben. Unter den bekannten Persönlichkeiten beeindruckt mich der Sportler Oscar Pistorius sehr, weil er trotz Beinamputation erfolgreich seine Ziele als Leistungssportler verfolgt.

Text: me

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