Das Wunschkind – Odyssee Embryonale

Reinheim. Kinderkriegen ist ganz schön kompliziert geworden – das ist zumindest der Eindruck, den das Theaterstück „Das Wunschkind – Odyssee Embryonale“ von und mit Gilla Cremer vermitteln will.Das Stück, das Cremer zusammen mit Max Eipp geschrieben hat, ist ein grandioses Solo für die Schauspielerin und zugleich eine freche Komödie. Die Hamburgerin präsentiert sich damit dem Publikum als eine facettenreiche und ausdrucksstarke Schauspielerin.

Protagonistin dieser von Eipp inszenierten Geschichte ist die erfolgreiche, nicht mehr ganz junge Werbeagentin Margot Varrel, die erfreut feststellt, dass sie schwanger ist. Doch als sie dem Vater Charly, der zugleich ihr Chef ist, telefonisch die freudige Botschaft übermitteln will, bietet der ihr den Aufbau der neuen Agentur in Mailand an. So kommt es, dass Margot in ihrer spanischen Putzfrau Franziska bereits eine Leihmutter gefunden hat, noch bevor Charly überhaupt erfährt, dass er Vater wird.

Die Komödie überzeichnet die Möglichkeiten der Fortpflanzungstechnologie gnadenlos. Damit ist das Stück nah an der Satire, am Kabarett. Das ist zeitloser Stoff, der in den vergangenen Jahren noch an Brisanz gewonnen hat und ein großartiger Theaterabend dazu.

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 6. März im Rahmen der Woche „Frauen aktiv in Kunst und Kultur“ in Kooperation mit dem Frauen- und Mütterzentrum Reinheim im Kulturzentrum Hofgut Reinheim statt. Beginn ist 20 Uhr. Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufstellen und als online-Tickets unter www.reinheim.de

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