Die Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau führt das Kompetenzfeststellungsverfahren „KomPo7“ durch Das Projekt des Landes Hessen ermöglicht Schülerinnen und Schülern spielerisch ihre Interessen und Stärken herauszufinden.

Groß-Bieberau. „Und was möchtest Du später einmal machen?“ Das ist die zentrale Frage, die in den Tagen vom 08. bis 10. Oktober 2013 und vom 05. bis 07. November 2013 an der Albert-Einstein-Schule für rund 60 Schülerinnen und Schüler aus dem Haupt- und Realschulzweig der kooperativen Gesamtschule im Mittelpunkt stehen wird.

„Viele Schülerinnen und Schüler haben keine Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft. Die Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau hat sich deshalb mit ihrer Konzeption zur Berufs- und Studienorientierung einen fächer- und schulzweigübergreifenden Schwerpunkt gesetzt, um ihren Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das Berufsleben oder den Studienbeginn zu ermöglichen. In Klasse 7HR werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Kompetenzfeststellungverfahren Kompo7 an die eigene Berufsorientierung herangeführt“ erklärt Ralf Guinet, Koordinator Studien- und Berufsorientierung und Leiter des Haupt-und Realschulzweiges.

Organisiert und begleitet vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. (bwhw) zeigen die Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen, welches Potential in ihnen steckt. Neben Konstruktions- und erlebnispädagogischen Gruppenaufgaben und einem Test zu beruflichen Interessen, bekommen sie Gelegenheit, Firmenvertreter zum Berufsleben zu interviewen. Den zuvor erarbeiteten Fragen stellen sich Personal- und Ausbildungsleiter der Sparkasse Dieburg sowie der Senator GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Groß-Bieberau – beide sind inzwischen feste Kooperationspartner der Schule in Sachen Berufsorientierung. In einem Feedbackgespräch am dritten Tag (zu dem die Eltern herzlich eingeladen sind) werden ihnen die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung KomPo7 zurückgemeldet. Damit soll eine Selbstreflektion über die eigenen Stärken, Interessen und Neigungen und die Berufsorientierung eingeleitet und gefördert werden.

Text: K. Heidelmeyer-Krug

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