Die Deutschen sind soooo gut!

Public Viewing in Reinheim

Was für eine Mannschaft, was für ein Trainer, was für eine Moral und was für eine Spielkultur. Wer hätte vor 4 Wochen gedacht, dass die Stars dieser Fußball WM nicht Ronaldo, Messi, Tevez, Rooney oder Lampard heißen, sondern Schweinsteiger, Lahm, Klose, Friedrich, Müller und Özil. Und alle kommen sie aus Deutschland. Wer hätte vor zwei Wochen gedacht, dass unsere Jungs den hoch gehandelten englischen Titelaspiranten mit 4:1 und das noch höher gehandelte argentinische Star- Ensemble um Messi mit 4:0 nach Hause schicken. In diesem Jahr ist es tatsächlich kein Märchen wie 2006, sondern Realität mit Zauberfußball, atemberaubenden Spielzügen und Leidenschaft aus Deutschland. Und das Beste daran ist, dass die große Zeit dieser jungen Mannschaft gerade erst begonnen hat – und wenn der Fußballgott gerecht ist, mit einem 4. WM-Titel für Deutschland.

Die internationale Presse feierte diedeutsche Elf nach dem Traumspiel gegen Argentinien mit Kommentaren wie: „Diego, der Junge heißt Müller“ oder „Mit dem effizientesten Fußball der WM schlägt Deutschland Argentinien“ oder „Deutschland auf einem anderen Planeten. Nach dem 4:1-Sieg gegen England haben die Deutschen noch eins draufgesetzt und Argentinien gedemütigt. Die Spielweise schlägt alle Fußballliebhaber in ihren Bann“ oder „Die Messi ist gelesen! Dabei sollte es seine WM werden“ und noch einen, weil es so schön ist: „Das Bild vom deutschen Panzer ist längst vergilbt. Deutschland ist jung, dynamisch, offensiv und vor allem sympathisch“. Und für dieses Echo in der Welt brauchte es einen positiv verrückten Trainer wie Joachim Löw. Denn er hat mit seiner Vision und Konsequenz (Warum Klose? Warum Podolski? Warum Friedrich? Warum nicht Frings? Warum nicht Kurányi?) nicht nur die Zweifler ins Grübelngebracht, sondern Begeisterung in ganz Deutschland und der Fachwelt ausgelöst: „Joachim Löw hat erneut bewiesen, dass er ein Klassetrainer ist und in einer Woche die Nr. 1 auf der Welt sein kann“. Denn seit Netzer und Beckenbauer 1972 hat es keine bessere Mannschaft gegeben. Und Joachim Löw war kein Fußballer, so wie Maradona es war, aber als Coach hat er ihn spektakulär übertroffen mit einem wunderbaren Tempofußball und einer perfekten Taktik und Einstellung der Spieler. Jetzt spielt unsere deutsche Zauberelf auf jeden Fall noch zwei Spiele bei dieser Weltmeisterschaft, und dabei können sie egal ob Finale oder 3. Platz für die Ewigkeit punkten: Klose als bester WM Torjäger aller Zeiten, Schweinsteiger als der Spiritus Rector dieser WM, Müller als der beste Jungstar und Friedrich als der zauberhafteste Innenverteidiger. Fiebern wir weiter mit und jubeln ihnen zu.

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