Die Jahresstart-Umfrage des Anzeigenblatt Gersprenztal

Willkommen 2012!

Gersprenztal. Das Anzeigenblatt Gersprenztal hat Bürger aus unserer Region gebeten, dem Jahr 2012 mit der Beantwortung von drei Fragen einen Willkommensgruß zu schicken. Die Fragen, die gestellt wurden, sind für jeden gleich; die Antworten allerdings recht unterschiedlich.

Die Fragen lauten:

1. Was ist für Sie das Positivste am Jahr 2011 gewesen?

2. Was sollte sich 2012 unbedingt ändern/bessern?

3. Wie lautet Ihr persönliches Ziel für 2012?

Die spannenden Antworten lesen Sie hier:

Heinz Bauer 52 Jahre, Reichelsheim, selb. Versicherungskaufmann

1.) 2011 war ein tolles Jahr für mich und meine Familie. Unser Sohn Maximilian hat mit der Traumnote 1,0 sein Abi gemacht und fühlt sich jetzt an der Uni Darmstadt pudelwohl. Martina und ich waren im Februar in Hawaii. Es war faszinierend die vielen Buckelwale vom Strand aus zu beobachten. Im September waren wir für 5 Tage in Istanbul. Soviele Menschen, so viele positive Eindrücke, die großen Moscheen wir sind bestimmt 70 km gelaufen, waren Tag und Nacht nur zu zweit unterwegs und haben uns sehr sehr sicher gefühlt. Das wünsche ich mir auch für unser eigenes gemeinsames Land. Dass die Menschen miteinander anstatt übereinander reden! Die Frauenfußball WM war ein voller Erfolg. Unsere Mädels sind leider gegen eine sehr starke japanische Mannschaft, die ja dann auch Weltmeister wurde, ausgeschieden. Obwohl ich alter SPD´ler bin finde ich es gut dass die Piratenpartei so viele Wähler vor allem bei den jungen Menschen mobilisieren. Jetzt sind die sogenannten Volksparteien gefordert und ich hoffe dass sie eigene positive Pofile entwickeln.

2.) Unbedingt wird sich gar nichts ändern! Es wird darauf ankommen, dass Menschen und Nationen sich zusammenraufen. Dass man die Sorgen und die Probleme anderer ernst nimmt ,sich Zeit nimmt und gemeinsam Lösungen sucht und findet. Das gilt im „Großen“ aber auch im „Kleinen“, in der eigenen Familie oder Bekanntenkreis. Es kann auch nicht sein, dass man sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder und Kulturen immer wieder, und das auch noch gewaltsam, einmischt und dann auch noch vorgibt es sei im Interesse der eigenen Sicherheit!

3.) Dass ich mich persönlich mehr an das halte was ich gerade eben gesagt habe! Zudem will ich versuchen mehr den Moment und den Augenblick zu genießen. Das ist ein großer Anspruch und wird nicht leicht werden. Man ist doch oft in dem bekannten „Hamsterrad“ und hastet von Termin zu Termin und schaut nicht nach rechts und links! Freuen tue ich mich auf den September und Oktober .Dann bin ich wieder im Youkon und BC und freue mich wenn ich einen Grizzly sehe.

Fritz Ehmke 61 Jahre, Modautal-Lützelbach, Dipl.-Ing.(TU)

1.) In meinem Beruf fortlaufend mit jungen Menschen zusammen zu arbeiten, mein langjähriges Erfahrungswissen weiterzugeben und gemeinsamen Erfolg zu haben. Mit meinem Hobby Tontechnik und Musik schwerkranken Kindern zu helfen und Menschen zusammenzubringen, die sich untereinander Freud und Leid teilen.

2.) Die Menschen in unserem Land sollten dankbarer und zufriedener werden und vermehrt die positiven Dinge zum Gesprächsstoff wählen. Ich möchte 2012 vermehrt Menschen begegnen die nicht schimpfen, nur an den „Euro“ denken und die vor allem Zivilcourage haben und umsetzen. Auch sollten wir wieder lernen, die großen Wunder in den kleinen Dingen zu erkennen.

3.) Gesundheit und Harmonie mit Freude an der Natur und Musik zu verbinden. Das schönste Geschenk sowie den größten Reichtum möchte ich dadurch mehren, eigene Freude an andere Menschen weiterzugeben.

Reinhard Weps 46 Jahre, Groß-Bieberau, Bankkaufmann, Volksbank Odenwald eG

1.) Mit meiner Frau und den drei Kindern konnte ich ein gesundes und glückliches Jahr erleben. Dafür bin ich sehr dankbar. Weiterhin konnte ich mit ganz vielen Menschen sehr interessante Gespräche führen. Sowohl beruflich als auch privat.

2.) Auch wenn die Bundeskanzlerin 2012 noch schwieriger einstuft als das abgelaufene Jahr wünsche ich mir eine Entspannung der ganzen Krisenwelt. Das Vertrauen in Politik und Wirtschaft sollte ganz schnell wieder aufgebaut werden. Hier zählt für mich das Motto von Ulrich Wickert: Die Dinge deutlich beim Namen zu nennen. Probleme anzusprechen, fordert eine Ehrlichkeit im Denken, die wir dringend brauchen.

3.) Auf jeden Fall will ich mir mehr Zeit für den Sport einplanen. Dies ist in 2011 etwas zu kurz gekommen. Ansonsten finde ich, man sollte sich Ziele immer setzen, nicht nur für einen bestimmtes Jahr oder einen bestimmten Zeitraum. Spontane Ziele werden auch besser eingehalten. Im Beruf möchte ich mich weiter entwickeln, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben.

Silvia Müller 44 Jahre, Otzberg-Habitzheim, Büroassistentin

1.) Es gab, trotz vieler negativer Geschehnisse, auch gute Nachrichten: z. B. dass es wirklich noch Menschen gibt, die beherzt eingreifen, wenn ein anderer Mensch in Gefahr ist (siehe Massaker Oslo oder Prügelattacke in Berliner U-Bahn etc.). Auf unsere südhessischen Sportler war auch 2011 wieder Verlass: – Timo Boll hat die Chinesen im Tischtennis schwindlig gespielt, – Sebastian Vettel dominierte den Formel-1-Rennsport. – Andrea Petkovic ist die neue Tennis-Queen. – der SV Darmstadt 98 ist in die 3. Fussball-Bundesliga aufgestiegen!

2.) Straftäter – vor allem Wiederholungstäter – sollten auch hierzulande mit drastischeren Strafen und vor allem längerer Haft rechnen müssen. Das deutsche Rechtssystem ist hier klar zu schlaff. Was mich immer noch aufregt ist der Fall Jakob von Metzler. Der Täter Gäfgen hat meiner Meinung nach auch als überführter Mörder viel zu viele Rechte! Das ist skandalös! Politiker sollten für echtes Fehlverhalten stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Utopische Abfindungen und überhöhte Rentenansprüche sollten unbedingt reell angepasst werden.

3.) Ich für mich persönlich kann nur sagen: Es möge alles so bleiben wie es ist. Mir und meinen Lieben geht es gut, wir sind gesund. Was will man mehr?!

Tanja Latzel 29 Jahre, Reinheim, Grundschullehrerin

1.) 2011 war für mich ein Jahr, in dem ich wichtige Entscheidungen getroffen habe. So entschloss ich mich im Sommer, in die Fußstapfen meiner Kollegin zu treten und ihre Klasse zu übernehmen. Kein einfaches Unterfangen, aber ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Auch privat ergab sich für mich und meinen Mann dieses Jahr die Gelegenheit, uns unseren Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen.

2.) Das neue Jahr wird für mich ein spannendes und aufregendes Jahr werden. Leider passiert es mir häufig, mir zu viel vorzunehmen und mich so in Stress zu verwickeln. 2012 möchte ich bewusster genießen und mir mehr Auszeiten gönnen.

3.) Mein persönliches Ziel für 2012 ist, das nächste Weihnachtsfest im eigenen Haus und dem ersten eigenen Weihnachtsbaum zu feiern.

Wolfgang Henkel 61 Jahre, Fischbachtal, Berufseinstiegsberater

1.) Ich beziehe mich auf meinen privaten Bereich. Das war natürlich für mich als 1.Vors. des 1.FC Niedernhausen- Lichtenberg e.V. die Meisterschaft und der Aufstieg unserer 1. Fußballmannschaft in die ALiga Dieburg.

2.) Da ich in 2011 einige Gesundheitliche Probleme hatte, hoffe ich in 2012 auf Besserung und dass es allen meinen Angehörigen gut geht.

3.) Ich hoffe das ich noch einige Zeit in meiner Tätigkeit als Berufseinstiegsberater Schülerinnen und Schülern erfolgreich behilflich sein kann.

Edgar Ripper 53 Jahre, Lindenfels/Winterkasten, Technischer Zeichner

1.) Durch die schlimme Nuklearkatastrophe in Fukushima fand in Deutschland endlich ein Umdenken in der Atomenergiepolitik statt. Ältere Atommeiler ( Biblis) wurden sofort abgeschaltet!

2.) Dass die Europäische Union die Eurokrise in den Griff bekommt, und dass sich durch die richtigen Entscheidungen die Kapitalmärkte beruhigen! Zum Thema Atomenergiepolitik sollten auch unsere Nachbarstaaten darüber nachdenken, ob Sie weiterhin aufrüsten oder sich doch für erneuerbare Energien entscheiden.

3.) Gesundheit, Erfolg und Glück für meine Familie und mich!

Christina Schalle 46 Jahre, Reinheim-Ueberau, Zahnmed. Verwaltungsassistentin

1.) Für mich war 2011 das Jahr des Umbruchs und der Neuorientierung. Ich habe mich immer wieder gefragt, was mir wichtig ist und wer oder was mir gut tut. Dabei habe ich einige Türen hinter mir zu gemacht und das war gut so. Zeitgleich haben sich viele andere Türen für mich geöffnet – im Neuen Jahr warten einige interessante und spannende Themen und Aufgaben auf mich. Ich freue mich schon darauf!

2.) Ich denke, jeder Einzelne von uns muss mehr soziale Verantwortung übernehmen. Durch den Wegfall der Wehrpflicht im Juli 2011 und die damit verbundene Abschaffung des Zivildienstes, gibt es enorme Engpässe in sämtlichen sozialen Einrichtungen. Überall werden verzweifelt Freiwillige oder ehrenamtliche Helfer gesucht. Davor sollten wir unsere Augen nicht verschließen. Gleichzeitig sollte die Wertigkeit der sozialen Berufe gesteigert werden und diese Arbeit auch entsprechend entlohnt werden.

3.) Zunächst wünsche ich mir Gesundheit für meine Familie und mich. Mein Ziel ist es, die kommenen Herausforderungen anzunehmen und offen zu sein für Neues.

Dominic Jakobi 19 Jahre, Brensbach, Kfz-Mechatroniker

1.) Das ich meine Zwischenprüfung bestanden habe das alle meine Freunde für mich da waren.

2.) Das die Kriege weniger werden. Das Deutschland Europa Meister wird in Polen & Ukraine.

3.) Eine gute schriftliche Abschlussprüfung schreiben. Gesund zu bleiben.Das es meiner Familie und meinen Freunden gut geht.

Susann Neuhäuser 28 Jahre, Otzberg, Bürokauffrau

1.) Das Positivste an 2011 war für mich, ein tolles erstes Lebensjahr mit meinem Sohn zu verbringen. Außerdem habe ich mich gefreut, nach der Elternzeit wieder in meinen Beruf einzusteigen.

2.) Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mehr Rücksicht aufeinander nehmen und sich respektvoller verhalten.

3.) Mein Ziel für 2012 ist, dass ich es schaffe, meine privaten und beruflichen Pläne zu verwirklichen. Ich möchte alles dafür tun, dass es meiner Familie und mir gut geht!

Hans-Gerhard Klingelmeyer 57 Jahre, Reinheim-Ueberau, Lithograph

1.) Dass meine Frau und ich gesund übers Jahr gekommen sind und dass es berufl ich gut gelaufen ist. Außerdem freut es mich, dass dank neuer Mitstreiter die Karnevalssparte unseres Heimatvereines auch in 2011 wieder eine erfolgreiche Kampagne verzeichnen konnte.

2.) Für 2012 wünsche ich mir von unseren Volksvertretern mehr Ehrlichkeit, weniger Lobbypolitik, mehr bürgernahe Entscheidungen und die Einsicht, dass wir nur eine Welt haben, die es zu bewahren gilt. Zunehmende Kinder- und Altersarmut müssen endlich erkannt und Maßnahmen ergriffen werden. Frieden, Gerechtigkeit und Grundversorgung für alle Menschen dieser Welt darf nicht nur ein Wunsch bleiben.

3.) Gesundheit und nochmals Gesundheit für meine Familie und mich sowie etwas mehr Zeit für Freunde und Hobbys. Insgesamt hoffe ich, dass mir mein Beruf auch weiterhin soviel Freude macht und Erfüllung bringt wie bisher.

Laura Marx 16 Jahre, Wembach-Hahn, Jahrespraktikantin zur Anästhesietechnischen Assistentin

1.) Das Positivste an 2011 war für mich das ich meinen Schulabschluss geschafft habe und das ich meine Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin anfangen konnte.

2.) In 2012 sollte sich für mich nicht viel ändern, da alles gut ist wie es ist.

3.) Mein Ziel ist, dass ich meine Ausbildung anfangen kann, viel lerne und das alles so bleibt wie es ist.

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