Ein Fahrzeug für mehr Flexibilität im Behindertentransport

Maler Frohmuth spendet 1.000 Euro an Reinheimer Bürgergemeinschaft

Jörg Rupp, Vorsitzender der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte, und Peter Ruhland freuen sich über die 1.000 Euro Weihnachtsspende aus den Händen von Gunter Frohmuth, Inhaber des Maler- und Lackierer Betriebs „Frohmuth, die Maler vom Otzberg“.

Reinheim. „Ein zweites Fahrzeug für unseren Fahrdienst für Behinderte und Senioren können wir noch gut gebrauchen. Denn damit sind wir mit unseren Einsatzmöglichkeiten flexibler und mobiler“, sagt Jörg Rupp, Vorsitzender der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte e.V. Ein 320 Mitglieder starker Verein, der sich vielfach in Selbsthilfe darum kümmert, dass das Leben vieler Behinderter in Reinheim mobil und gesellschaftlich integriert bleibt. Angeboten wird von den Vereinsaktiven ein hervorragend funktionierender Fahrdienst, mit dem die körperlich beeinträchtigten Menschen innerhalb Reinheims zum Arzt, zu Veranstaltungen und sonstigen wichtigen privaten oder öffentlichen Terminen gefahren werden. „Das ist mit 16 ehrenamtlichen Fahrern – die Mehrzahl davon selbst Senioren – und einem ausgeklügelten Dienstplan schon eine logistische Herausforderung. Insbesondere wenn man nur einen rund 10 Jahre alten T4 zur Verfügung hat“, ergänzt Peter Ruhland, der Rechner des Vereins.
Da fügte es sich zum Besten, dass Gunter Frohmuth, Inhaber des gleichnamigen Maler und Lackierer Betriebs „Frohmuth, die Maler vom Otzberg“, einen Reinheimer Verein suchte, dem er seine jährliche Weihnachtspende überreichen könne. Gefunden hat er die Reinheimer Bürgergemeinschaft: „Mich beeindruckt sehr, wie hier Menschen mit dem Leitgedanken ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ füreinander da sind. Und somit den Menschen, die wegen einer Behinderungen oder des hohen Alters in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind, die Teilnahme an einem aktiven gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird“, so Frohmuth wörtlich bei der Scheckübergabe im Hofgut Reinheim. 1.000 Euro für die Anschaffung eines weiteren Fahrzeugs. Geplant ist, den Fuhrpark mit einem Rollstuhl gerechten Transporter zu erweitern. Dazu Peter Ruhland: „Wir suchen nach einem gebrauchten Auto mit  einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein gut erhaltener VW Caddy wäre zum Beispiel interessant“.
Für so eine Fahrt innerhalb Reinheims zahlt der Fahrgast nur 2,50 Euro. Dafür wird er von zuhause abgeholt,  zum Einkaufen, zum Arzt oder zu anderen wichtigen Terminen gefahren und natürlich wieder nachhause gebracht. Der Fahrdienst bietet seinen Service von Montag bis Freitag täglich von 8 bis 20 Uhr an. „In besonderen Fällen fahren wir die Behinderten auch schon mal zu Zielen außerhalb Reinheims. Da ist Flexibilität gefragt! Deshalb freuen wir uns sehr über die für einen kleinen mittelständigen Betrieb großzügige Spende“, so Jörg Rupp wörtlich. Der Verein engagiert sich aber nicht nur im Behinderten- und Seniorenfahrdienst, den es so erst seit Februar 2011 gibt. Weitere Angebote werden gemacht für Gymnastik, Selbsthilfegruppen für „Seltene Krankheiten“, Spiel- und Bastelgruppen, Ausflüge, therapeutisches Reiten, Feste und Veranstaltungen: Für ein etwas besseres Leben in Reinheim insbesondere  für Menschen mit einer Behinderung.

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