Ein uriger Spaß war das: Fischbachtaler Fischerstechen

Dr. Jekyll und Mr. Hyde stachen alle nieder!

Hier duellieren sich mit ihren mächtigen Speeren die Teams „Irisch Thunder“ und die „Wasserclowns“. Diesen
Kampf gewannen die „Wasserclowns“. Text/Bild: Dieter Preuss

Fischbachtal. Ideen muss man haben und schon wird das Leben spannender. Gaby und Lothar Marx, die Betreiber des Fischbachtaler Campingplatzes sowie des dazugehörigen Naturteiches, hatten nach vielen erfolgreichen Jahren mit dem Badewannenrennen Lust auf etwas Neues. Warum nicht mal ein Fischerstechen? Gedacht, getan: Am vergangenen Wochenende fand bei schönstem Wetter ebendieser Wettbewerb auf dem doch recht großen Naturteich statt – und es war für die Gäste wie auch die Teilnehmer eine Gaudi. Souverän moderiert wurde der Wettbewerb von Lothar Marx: „Zukünftig haben wir hier drei Highlights im Jahr: Im Juni das Badewannenrennen für die Erwachsenen, im Juli das Fischerstechen sowie im August das Badewannenrennen für die Kleinen“, sagt ein bestens aufgelegter Lothar Marx, der sich darüber freut, wer so alles beim Fischerstechen teilnimmt: „Das sind Leute hier vom Campingplatz aber auch Teilnehmer aus Nachbargemeinden im Odenwald.“ Nachdem am Samstag die Kostüme der Teams prämiert wurden und eine schrille Party gefeiert wurde, ging es am Sonntag um sportliche Ehre und Siegerprämien in Höhe von 50,- bis 400,- Euro. 8 Zweier-Teams waren gegeneinander angetreten mit ihren Tretbooten und Speeren. Einer musste das Boot lenken, der andere mit dem Speer kämpfen. Wer seinen Gegner zweimal ins Wasser stoßen konnte, hatte den Kampf gewonnen.

Duelliert hatten sich im K.o.- System die Teams von „Äppelwoi Aesthetics“, „Irish Thunder“, „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, die „Bier-Raten“ und “Jamaika Shipping“ sowie „Terrormaschine“, „Pfunzkerle“ und die „Wasserclowns“. Der heimliche Favorit des Moderators waren die „Pfunzkerle“, weil sie doch mächtig viel Pfunde aufs Boot brachten und mit viel Kraft den Speer führten. Und tatsächlich kamen sie auch ins Finale. Dort allerdings fanden sie in „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ ihre Meister – wohl nicht mit annähernd so viel Pfunden, allerdings mit einer gewissen Technik und Geschmeidigkeit ausgestattet, stachen sie alle nieder, die sich ihnen in den Wasserweg stellten. Belohnt wurde das mit einer 400,- Euro Siegprämie. Und mit einem sonnigen Nachmittag und Abend in romantischem Ambiente am See, mit guter Musik, bester Laune, Tanz und Gesang sowie wunderbarem Essen, kühlen Getränken, Bier vom Fass und Kaffee und Kuchen. Da war einfach alles perfekt!

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