Erfolgsgeschichte Optionsmodell wird fortgesetzt

Als erster Landkreis in Hessen erklärt Darmstadt-Dieburg in Wiesbaden die Entfristung – „Formaler Akt von großer Bedeutung“

Darmstadt-Dieburg – Als erster Landkreis in Hessen hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg Ende vergangener Woche gegenüber dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit erklärt, das Optionsmodell mit seiner Kreisagentur für Beschäftigung fortsetzen zu wollen. Demnach bleibt die Grundsicherung für Arbeitssuchende eigenverantwortlich  in den Händen der Kreisagentur. Der Bundesrat hatte in seiner Sitzung am 9. Juli den vom Bundestag vorgelegten Gesetzen über die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung der örtlichen Agenturen für Arbeit und der jeweils zuständigen kommunalen Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende zugestimmt.

„Die unbefristete Verlängerung des Optionsmodells ist für den Landkreis Darmstadt-Dieburg die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte“, so die für die Kreisagentur für Beschäftigung verantwortliche Dezernentin, Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück.

Der Leiter der Kreisagentur, Roman Gebhardt, war mit der unterzeichneten „Erklärung zur Entfristung der Option für die Kreisagentur für Beschäftigung Darmstadt-Dieburg“ selbst nach Wiesbaden gefahren und hat die Erklärung „gegen Empfangsbekenntnis“ beim Ministerium eingereicht. „Ein formaler Akt von großer Bedeutung“, so die Erste Kreisbeigeordnete. Wichtig sei, dass für die Arbeitssuchenden die Kontinuität gewahrt bleibe. Rosemarie Lück:„Für die Menschen ändert sich nichts!“

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