Fantastisch: das 4. Benefizfest in Ueberau

Staunen über die kuriose, zottelige Miss Moa

Da staunt die kleine Blondine: Das gibt’s nicht im Zoo, nicht im Wald, nicht im Wasser, nicht in der Wüste und nicht im Fernsehen. Das gab’s nur in Ueberau – echte Fabelwesen mit Speed, Intelligenz und Kuschelfell.

Reinheim/Ueberau. Es gibt eine Menge kommerzieller Groß- Veranstaltungen, die nicht annähernd das auf die Beine stellen, was dem Team von Manuela Gorniak-Dillenburg mit dem bescheiden anmutenden 4. Benefizfest in Ueberau gelang. Es war ein Fest der Superlative, dessen Erlöse dem Förderverein tumor- und leukämieerkrankter Kinder Mainz e.V., dem Kinderhospiz Sterntaler sowie der Anschaffung des ASB Babynotarztwagen zugutekommen. Was wurde am vergangenen Wochenende nicht alles geboten auf dem Vereinsgeländer der FC Ueberau, um die Menschen zu begeistern und Groß und Klein ins Staunen zu versetzen. Dieses Fest ist geradezu perfekt für die gesamte Familie. Es hätten ruhig nur ein paar mehr sein können, denn das Wetter war zumindest am Samstag halbwegs stabil.

Neben vielen Darbietungen auf der Bühne war eine Nummer von ganz besonderem Reiz: Das große Rennen der Irrläufer. Merkwürdige Fabelwesen aus einer anderen Welt als Reittiere für einWettrennen über den Sportplatz. Schon die Farben des Zottelfells der Tiere lösten bei den Kleinen Staunen aus: Grau, Braun, Orange, Weiß, Rot, die Augen grün, die Hufen bunt. Von Statur und Aussehen kamen sie dem Pferd am nächsten, nein dem Lama, doch eher dem Schaf, vielleicht mehr dem Löwen? Könnte aber auch eine Mischung aus Kuh und Schaf gewesen sein … Ausgedacht hat sich diese Irrläufer Michael Böge, Ergo-Therapeut aus der Pfalz. Und erst zum zweiten Mal traten die verrückten Ritter zu einem Rennen an – extra für dieses Benefizfest aus der Pfalz angereist, ohne Gage im Dienst der guten Sache. Das Geheimnis der Tiere besteht aus einer tollen Idee, Spaß am Kuriosen, etwas Flokati, ein wenig Geschick im Stelzenlauf sowie dem Gefühl für natürlich wirkende Bewegungsabläufe. Und schon ist ein heiterer, einzigartiger Augenblick für Groß und Klein geschaffen. Diese Idee sollte belohnt werden, denn sie ist eine Bereicherung für jedes Fest, das Spaß und Unterhaltung in den Mittelpunkt stellt. Apropos – die Siegerin des Benefiz-Rennens war Miss Moa, geritten von Manuela Dillenburger. Der Gewinn bestand aus staunenden Kinderaugen sowie klatschenden und streichelnden Kinderhänden. Doch vor und nach dem Rennen bot die Veranstaltung im Grünen auch auf der Bühne einen Höhepunkt nach dem anderen. Da sang RTL Supertalent Fabienne Bender, die Tanzgruppe Saraab aus Georgenhausen faszinierte mit orientalischen Tänzen, es tanzten, sangen und musizierten die Butterflys des TSG 91, die Flohhopser der SG Ueberau, die Hipp-Hopp Gruppe Bewegungsspaß, die Dance Company Dieburg, little sweet und wild cats aus Ober-Ramstadt, Tänzer der Tanzschule Wehrle, der Spielmannszug Spachbrücken, die RSG Show Kids, die Klischee- Band und DJ Rudolf sowie viele andere große und kleine Künstler mehr. So macht Feste feiern Spaß, und wenn es dann noch für eine gute Sache ist.                                                                                                          Text/Bild: Dieter Preuss

2 Kommentare

  1. Beate Elpel sagt:

    Hallo, mein Name ist Miss Moa,

    heute habe ich Ihren Artikel über das Benefizfest-Ueberau im … Anzeigenblatt-Gersprenztal… gelesen. Meine 5 zotteligen Freunde und ich möchten uns für die positive Darstellung unserer Gruppe bei Ihnen bedanken ! Wir alle sind der Meinung, dass es ein rundum gelungenes Fest war. Und wir würden uns sehr wünschen das im nächsten Jahr auf Grund Ihres schönen Artikels noch mehr Leute den Weg nach Ueberau finden !

    Ganz lieber Gruß 🙂 Miss Moa

    • Hallo Frau Elpel, liebe Miss Moa,
      in dem Artikel konnte man nur positiv über Ihre Vorstellung mit den „Irrläufern“ schreiben. Einfach, weil die Idee grandios ist und die Performance ihres Wettreitens mit ihren Kollegen super war. Ich selbst empfand über das Staunen der Kinder eine ganz besondere Freude. Und das habe ich auch versucht ins Bild zu setzen. Danke für diese Show!

      Dieter Preuss, Verfasser des Artikels und der Fotograf

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