Feierliche Verkehrsfreigabe der B 38 Ortsumgehung Reinheim/Reinheim-Spachbrücken

Reinheim. Am heutigen Tag fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Reinheim/Reinheim-Spachbrücken statt. Bei einer Feierstunde begrüßte Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement, die Anwesenden und dankte den Verantwortlichen. Eigens aus Berlin angereist war der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Herr Jan Mücke. Dieser beglückwünschte die Bewohner der Odenwaldstadt, gehören doch die unerträglichen Verkehrs- und Emissionsbelastungen nun endlich der Vergangenheit an. In die Tiefe ging Günther Hermann, Abteilungsleiter im hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Schließlich haben sich bis heute täglich im Durchschnitt über 20.000 Fahrzeuge durch Reinheim und den Stadtteil Spachbrücken  gezwängt. Nun wird sich laut offizieller Prognose dieser Verkehrsstrom in etwa halbieren.

In den Worten von Reinheims Bürgermeister Karl Hartmann schwangen die Emotionen. Schließlich war er über ca. 30 Jahre die treibende Kraft für dieses Projekt, welches nun endlich seine Realisierung im wahrsten Sinne des Wortes erfährt. Seinen Dank richtete er vor allem an die Bürgerinnen und Bürger seiner Kommune, die trotz den immer wieder vorhandenen Rückschlägen an die Realisierung des Vorhabens geglaubt hätten. Respekt zollte der Rathauschef auch den Kritikern, die letztendlich doch die Notwenigkeit dieser Straße erkannt hätten sowie den Landwirten, die zu einem immensen Teil ihre Flächen im Sinne Reinheims abgaben. Im Anschluss an die verschiedenen Wortbeiträge wurde mit dem Durchschneiden eines in Bundesfarben gehaltenen Bands die rund fünf Kilometer lange und rund zwanzig Millionen Euro teure Strecke offiziell dem Verkehr übergeben. Unterstützt wurden die vier vorgenannten Personen dabei von der Bundestagsabgeordneten Patricia Lips sowie den beiden Landtagsabgeordneten Manfred Pentz und Heike Hofmann.

Text und Bilder: Armin Müller – Anzeigenblatt Gersprenztal

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