Freestyle Horse Agility in Germany e.V.

Freestyle Horse Agility, eine noch junge Sportart, bei der eine sehr enge Beziehung zwischen Mensch und Pferd aufgebaut wird. Bild: Freestyle Horse Agility e.V.

Ein noch ganz junger Verein ist „Freestyle Horse Agility Germany e.V.“ der noch nicht einmal ein halbes Jahr alt ist. Der Verein ist in Modautal-Brandau zu Hause und stellte sich am 2. Oktober 2010 mit einem kleinen Showprogramm auf dem Vereinsgelände des Wiesenhofes erstmals der Öffentlichkeit vor. So jung wie der Verein, so jung ist auch die Sportart die hier angeboten wird.
Die Vereinsgründer haben diese Sportart nicht erfunden. Bei der Crufts Dog Show 1977 wurde der Brite Peter Meanwell gefragt, ob er einen Pausenfüller organisieren könnte. Dieser ließ sich vom Pferdesport inspirieren und entwickelte ein Springturnier für Hunde als Wettkampf.  Diese Darbietungen kamen beim Publikum so gut an, dass daraus eine neue Sportart für Mensch und Hund, Agility, entwickelt wurde.
Mittlerweile hat auch das Horse Agility schon viele Anhänger gefunden, denn immer mehr Pferdeliebhaber suchen neben dem Springtraining und der Dressurausbildung nach Möglichkeiten, mit ihren Pferden zu arbeiten. Aus den Ausbildungsrichtungen für Pferde wie: Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Distanzreiten, Naturell Horsemanship, Zirzensik wurde das Showreiten entwickelt. Dem Ganzen wurde dann ein neuer Name gegeben: Freestyle Horse Agility (Freies arbeiten mit Pferden und deren Wendigkeit/Flinkheit). Freestyle Horse Agility steht für: Mensch und Pferd in partnerschaftlicher Teamarbeit, die  Freude am Spielen, Laufen und Springen. Das Gymnastizieren und die Förderung der Beweglichkeit von Mensch und Tier. Stärkung der Konzentration für Mensch und Tier um beide emotional und körperlich fit zu halten. Dabei  wird eine sehr enge Beziehung und eine große Vertrauensbasis zum Pferd aufgebaut, das ist konstruktive Kopfarbeit des Pferdes.
Das Ziel ist freies arbeiten, ohne Strick, durchlaufen eines Parcours, der mit dem Springparcours verglichen werden kann. Das Pferd überwindet dabei Hürden, läuft durch Tunnel, durchspringt Reifen u.v.m.
Das wichtigste beim Agility sind der Spaß und die sportliche Aktivität die hier im Vordergrund stehen. Daher muss gewährleistet sein, dass das Tier gesund ist und nicht überfordert wird. Egal mit welchem Fitness-Level und welche Fähigkeit von Mensch und Tier vorhanden sind.
Corinna Ertl und Stephie Wanitschek sind Gründungsmitglieder und gleichzeitig Trainerinnen im Verein. Dazu kommt noch Manuela Roth.
Corinna Ertel arbeitet hauptsächlich „vom Boden“ mit den Pferden und ist verantwortlich für den Agility-Parcour.
Die „Anfänger“ sind bei Stephie Wanitschek in den besten Händen, die auch ein besonderes Talent bei der Arbeit mit den sanften Riesen, den Shire-Horses an den Tag legt.
Manuela Roth durchlief die komplette Schule des Dressur- und Springsports. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Trainerin von Pferd und Reiter und kann auf einem großen Erfahrungsbereich zurückgreifen. Die feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd sowie eine entspannte faire Ausbildung von der Basis bis zur hohen Schule sind ihr Ziel.
Weitere Informationen über den Verein im Internet unter: www.f-h-a-g.de
 Kontakt:
Corinna Ertl, 1. Vorsitzende
Siedlungsweg 4
64397 Modautal
eMail: co-ertl@t-online.de
Text: dot

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