Hartmut Maier – Reinheim

Hartmut Maier – Reinheim

Großes Engagement für seine Mitmenschen und im sozialen Bereich zeichnen Hartmut Maier aus. Darüber hinaus hat der Reinheimer in seinem Leben schon viel gesehen und erlebt.
Hartmut Udo Maier im Juni 1944 in Bruchsal geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Nach Abschluss der Volksschule absolvierte er von 1958 bis 1961 eine Lehre als Elektroinstallateur und blieb nach bestandener Gesellenprüfung ein weiteres Jahr im Lehrbetrieb. Anschließend leistete Hartmut Maier von 1962 bis 1965 seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr.
Wieder zurück in der badischen Heimat arbeitete der heutige Wahl-Odenwälder bei verschiedenen Firmen als Elektromonteur. Sein starkes Interesse für wissenschaftliche Themen und Gebiete war in diesen Jahren ein großer Antrieb für den Reinheimer, der eine Abhandlung „Über die Vororientierung der Moleküle bei Kunstfasern“ schrieb und dadurch auch seine nächste Stelle erhielt: 1968 bis 1970 wurde Hartmut Maier in der Produktion bei den ICI-Faserwerken in Östringen als Ausbilder tätig, kehrte dann jedoch zur Bundeswehr zurück, um sich dort zum Radartechniker in Fort Bliss/Texas ausbilden zu lassen.
Da Hartmut Maier schon einige Jahre zuvor bei einer Fastnachtsveranstaltung seine Anna kennen gelernt hatte, von der er sich auch nicht mehr trennen wollte, heiratete das Paar einen Tag vor Abflug nach Texas. So konnte das junge Paar gemeinsam in die USA reisen und neben Hartmut Maiers Ausbildung einiges von Land und Leuten kennenlernen.
1972 kehrte das Paar ins Rhein-Main-Gebiet zurück. Während Hartmut Maier zunächst als Wartungsmeister bei der Bundeswehr in Kilianstätten tätig war und sein Diplom als Computertechniker bei CDI absolvierte, wuchs die Familie: 1975 wurde Sohn Thorsten, drei Jahre später Tochter Christiane geboren. 1980 kamen die Maiers schließlich nach Reinheim.
Der Umzug in den Odenwald war auch gleichzeitig der Start für das soziale Engagement Hartmut Maiers in der Gersprenzmetropole. So war der heute 67-Jährige im Elternbeirat der evangelischen Kindertagesstätte aktiv und unterstützte die Einrichtung in seiner Freizeit. Bis 1982 arbeitete Hartmut Maier im Rhein-Main-Gebiet als Computer-Service-Techniker bei verschiedenen Firmen. Dann erhielt er ein weiteres Auslandsangebot: In Saudi Arabien war der Reinheimer von Mai 1982 bis 1984 als Maintenance Manager bei Philipp Holzmann, von 1984 bis Dezember 1999  als Advisor für Elektronik und Radartechnik für Oerlikon Contraves tätig. Seine Familie war in dieser Zeit immer mit dabei.
In seiner Freizeit gestaltete Hartmut Maier für die Lufthansa Werbebroschüren und widmete sich dem American Square Dance. In Jeddah war er Präsident des „Arabian Desert Stars Square Dance Club“, übernahm die Ausbildung der Tänzer und organisierte Wochenendveranstaltungen mit berühmten Callern.
Im Januar 2000 kehrte die Familie wieder nach Reinheim zurück und Hartmut Maier arbeitete bis zum Ruhestand im November 2008 weiter für Oerlikon Contraves und für dieses Unternehmen war er ab Oktober 1984 zunächst in Deutschland für einige Monate, dann in Saudi Arabien und weltweit tätig.
In Reinheim galt Maiers Interesse dem sozialen Bereich. So wurde er im VdK Ortsverband Reinheim aktiv und ist seit 2004 Vorsitzender. Im VdK-Kreisverband ist er seit 2009 für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Darüber hinaus engagiert er sich im SPD-Ortsverein Reinheim und gehört seit zwei Jahren dem Ortsbezirksvorstand Reinheim und Ueberau an. Dem nicht genug, engagiert sich der heute 67-Jährige seit 2010 noch als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht in Darmstadt. Für seine vielen Verdienste und sein großes soziales Engagement wurde er im April diesen Jahres mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet.
Ans „Ausruhen“ denkt der Rentner jedoch noch lange nicht. Als IT-Beauftragter des VdK Dieburg betreut er derzeit neun Ortsverbände, deren Internetauftritte barrierefrei werden sollen. Darüber hinaus hält Hartmut Maier hessenweit Vorträge für die Patientenverfügung und organisiert das VdK-Info- und Grillfest am 9. Juli in der Reinheimer Grillhütte.
Bleibt bei all den Terminen noch etwas Zeit, so verbringt er diese gerne mit seiner Familie und seinem Hund Sam. Zusammen mit seiner Frau Anna unternimmt er zudem Reisen oder gemeinsame Shopper-/Roller-Ausflüge in die Region. Langeweile hat so keine Chance und auch in Zukunft kann man auf das soziale Engagement Hartmut Maiers zählen.

Für das Anzeigenblatt Gersprenztal stand Hartmut Maier Rede und Antwort:

Wenn Sie König von Deutschland wären, was wäre Ihre erste Tat?
Maier: Als König von Deutschland würde ich für mehr Gerechtigkeit auf der Welt sorgen und mich dafür einsetzen, dass die Menschen mehr füreinander da sind.

Sie haben drei Wünsche frei. Nennen Sie uns diese bitte.
Maier: Mein erster Wunsch wäre, weiterhin gesund zu bleiben. Als zweites wünsche ich mir ein langes Leben mit meiner Familie und mein dritter Wunsch wäre, später einmal kein Pflegefall zu sein.

Welcher Mensch in Ihrem Leben hat den größten Eindruck auf Sie gemacht?
Maier: Meine Frau Anna hat den größten Eindruck auf mich gemacht. Sie teilt alles mit mir und ist immer für mich da.

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