Heinz Jährling – Reichelsheim

Heinz Jährling – Reichelsheim

Sport ist die große Leidenschaft des Erzbachers. Doch auch für die Belange seiner Heimatgemeinde engagiert sich Heinz Jährling sehr und ist daher in der Politik aktiv.
Heinz Jährling wurde am 22. September 1956 in Erzbach geboren. Zusammen mit zwei jüngeren Geschwistern wuchs er in der Odenwaldgemeinde auf. Hier besuchte Heinz Jährling auch bis zur achten Klasse die Schule, bevor er dann auf die Berufsfachschule nach Michelstadt wechselte. „Während meiner Schul- und Jugendzeit war ich absolut unsportlich“, berichtet der Odenwälder schmunzelnd. Dies sollte sich jedoch in den nächsten Jahren ändern. Während er in Reichelsheim 1972 bei der Firma Gerhardt seine Ausbildung zum Elektromechaniker begann, wurde auch sein sportliches Interesse geweckt: Animiert durch seine Arbeitskollegen fing Heinz Jährling 1973/74 mit dem Schießsport an. Über zwanzig Jahre war er ein aktives Schützenmitglied und unterstützt heute noch als passives Mitglied seinen Verein.
Nach seiner Ausbildung wurde der heute 54-Jährige vom örtlichen Unternehmen übernommen, bevor er zur Bundeswehr musste. Im Anschluss daran arbeitete Heinz Jährling wieder bei der Firma Gerhardt bis zu deren Konkurs. Zudem besuchte der vielseitig Interessierte die Abendschule und machte dort eine Weiterbildung zum Industriemeister. Nach einigen beruflichen Stationen bei Firmen, die jedoch alle Konkurs gingen, kam der Erzbacher schließlich zur GA-Automotive in Vielbrunn, wo er bis heute tätig ist.
In seiner Freizeit hatte Heinz Jährling sonntags oft im örtlichen Forsthaus an der Theke ausgeholfen und dort seine spätere Frau Hedi kennengelernt. Die beiden heirateten im Mai 1987 und bauten – größtenteils in Eigenleistung – ein Haus. Nachdem Hedi bereits einen Sohn mit in die Ehe brachte, den Heinz Jährling später adoptierte, bekam das Paar noch weiteren Nachwuchs: 1988 wurde eine Tochter geboren, in den Jahren 1989 und 1991 vervollständigten zwei Söhne das Familienglück.
Durch seine Kinder kam Heinz Jährling zu einem weiteren sportlichen Hobby: dem Skifahren. Nachdem er zum 40. Geburtstag eine Skitour geschenkt kommen hatte, trat der Erzbacher in den Skiclub seiner Gemeinde ein, mit dem er dann auch regelmäßig auf Fahrten ging. Als weitere sportliche Aktivität entdeckte der 54-jährige zudem das Laufen für sich.
Aber auch im sozialen Bereich engagiert sich Heinz Jährling sehr stark. In den Jahren 1991 bis 2000 nahm die Familie jedes Jahr zwei Tschernobyl-Kinder auf. Obwohl Heinz Jährling und seine Familie nicht im Bockenroder Verein Mitglied sind, unterstützten sie diesen gerne und organisierten in den vier Wochen, in denen Kinder aus Tschernobyl bei ihnen zu Gast waren, immer ein Wettkampfschießen.
Doch nicht nur das: Als in den neunziger Jahren in seiner Heimatgemeinde Leute gesucht wurden, die sich im Ortsbeirat beteiligten, erklärte sich Heinz Jährling dafür bereit. „Obwohl Politik zunächst nicht mein Ding war, ließ ich mich für die Wahl aufstellen und wurde 1993 in den Ortsvorstand von Erzbach gewählt“, berichtet der Inhaber des Landesehrenbriefes. Ein Jahr später wurde er Mitglied der Reichelsheimer-Wählergemeinschaft und hat seit 1997 das Amt des Ortsvorstehers inne. „Mir ist es wichtig, die Interessen der Menschen meiner Gemeinde zu vertreten“, sagt Heinz Jährling, der sich u. a. für die Neuerrichtung eines Spielplatzes stark machte und die Seniorennachmittage der Landfrauen betreute.
Sein sportliches Engagement intensivierte der Odenwälder in letzten Jahren. Im Skiclub ist Heinz Jährling seit 2006 auch als Trainer für die Skigymnastik aktiv. Darüber hinaus ist der 54-Jährige im Vorstand des Skiclubs „Kanoneroue“ in Reichelsheim als Beisitzer aktiv. Sein sportliches Engagement und Interesse geht sogar so weit, dass der Odenwälder mittlerweile seit zehn Jahren jedes Jahr das Sportabzeichen macht.
Bleibt neben dem vielseitigen Engagement noch etwas Zeit, so unternimmt Heinz Jährling gerne etwas mit seiner Familie und geht wandern. Entspannung findet er zudem beim Tanzen, beim Fahrradfahren und Schwimmen.

Wenn Sie König von Deutschland wären, was wäre Ihre erste Tat?
Jährling: Ich würde dafür sorgen, dass Deutschland in keinen Krieg mehr verwickelt wird.

Sie haben drei Wünsche frei. Nennen Sie uns diese bitte.
Jährling: Ich wünsche mir, dass meine Familie und ich noch lange gesund bleiben. Als zweites wünsche ich mir, dass meine Frau und ich noch lange zusammen leben können. Zu guter Letzt wünsche ich mir, dass ich nicht arbeitslos werde.

Welcher Mensch in Ihrem Leben hat den größten Eindruck auf Sie gemacht?
Jährling: Das ist für mich meine Frau, weil sie unsere vier Kinder zu freundlichen und selbstständigen Menschen erzogen hat. Sie war und ist immer noch für unseren kranken Sohn da, liebt mich bedingungslos und stärkt mir stets den Rücken.

1 Kommentar

  1. die Burgaths sagt:

    Hi, ihr beiden Jährlings,
    wußten überhaupt nicht, dass Heinz so aktiv ist. Gratuliere.
    Schönes Wochenende.
    Freundliche Grüße
    Helga + Heinz Burgath.

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