Karl Hartmann 25 Jahre Bürgermeister in Reinheim

Mann mit pragmatischen Visionen

Auch am Abend seiner Jubiläumsfeier verliert Karl Hartmann nicht den Überblick wo Hilfe nötig ist. So hatte er auf Geschenke verzichtet und seine Gratulanten um Spenden gebeten. Die Spendensumme geht jeweils zu gleichen Teilen an den Kindersozialfond Reinheim und zu Gunsten der Renovierung des Kirchturms der Dreifaltigkeitskirche in Reinheim. Von links: Harald Heiligenthal, Pfarrer Gerhard Siegert, Linda Licata-Hartmann, Bürgermeister Karl Hartmann und Pia Eckert-Graulich, Vorsitzende vom Kindersozialfond.

Reinheim. Pragmatische Visionen? Ist das nicht ein Widerspruch? Nicht beim Reinheimer Bürgermeister Karl Hartmann. Seit nunmehr 25 Jahren hat die 18.000 Einwohner zählende Stadt Reinheim einen „Bilderbuch-Sozialdemokraten“ an der Spitze der Verwaltung stehen. Was kürzlich auch durch die Verleihung der Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD, bestätigt wurde. Über Hartmann kann man streiten, er polarisiert, er hat Ecken und Kanten, er hat Gegner und Freunde, er hat gute und auch weniger gute Ideen, er kämpft für den Standort Reinheim – mal mit Erfolg, aber auch mit Niederlagen … Das alles beweist: Hartmann ist ein Mann der Tat! Ein Mann, der nicht nur Ideen hat, sondern diese auch zum Wohl der Stadt in die Tat umzusetzen versucht, und zwar mit einem gehörigen Schuss Pragmatismus. Und der Stadt Reinheim, den Bürgern, Gewerbetreibenden, Händlern, Dienstleistern, Institutionen, Vereinen, sozialen und kulturellen Einrichtungen hat dies in der Vergangenheit sicher nicht geschadet.
Auf den Punkt brachte es die Mundart-Theatergruppe des OWK auf der Jubiläumsfeier im Reinheimer Hofgut: „De Hartmann hodd soi Sach bis jetzt reschd ordentlich gemacht!“ So ähnlich sahen das auch rund 250 Gäste aus Politik, Kirche, Partnerstädte, Vereinen, Gewerbe, Verwaltung und Wirtschaft, die auf der vom Stadtverordnetenvorsteher Harald Heiligenthal moderierten Veranstaltung dem Dienstjubilar Hartmann ihre Referenz erwiesen.  In seiner

Stadtverordnetenvorsteher Harald Heiligenthal der den Jubiläumsabend moderierte und für Programm veranwortlich war.

Laudatio bezeichnete Heiligenthal das Zusammenwirken der unterschiedlichen Strömungen, Ziele, Ideen und politischen Ideologien in Reinheim als „gelebte Demokratie“ mit möglichen und auch wahrhaftigen Konfrontationen. Im Wesentlichen sei Hartmann stets „Motor und nachhaltiger Ideengeber“ für die Belange Reinheims, so Heiligenthal in seiner Rede. Der Bürgermeister selbst sieht seine Arbeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft „als eine Lust, dieser Stadt zu dienen“. Genau: Regieren soll auch Spaß machen! Weiter so.

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