Kumm-Oowend in Reinheim

„Schproach un Schprisch uff gut Ourewällerisch!“

Reinheim. „Fransel ans Maul babbele“ wird sich wohl keiner beim nächsten „Kumm- Oowend“. Aber die Freunde der Odenwälder Mundart könnten dennoch gesundheitlichen Schaden an Ohren und Zwerchfell nehmen, wenn sie sich über Dialektausdrücke „schäbb lache“. Neben deftig-deutlichen Ausdrücken in Geschichten und Gedichten wird auch in alten und neuen Liedern dem Odenwäldter Sprachschatz nachgegangen.

Zum „Kumm-Oowend“ lädt Evi Mayer, Wirtin vom „Kühlen Grund“ in der Heinrichstraße, für Mittwoch, 9. Mai um 19.30 Uhr ganz herzlich in die „gut Stubb“ Reinheims, dem historischen Saal neben der Gaststätte, ein. „Guggugg“ Jürgen Poth führt wie gewohnt mit „Liedschen un Versjen“ durch den Abend. Bereits jetzt haben sich interessante Gäste angesagt, die eng mit der Mundart verwurzelt sind und doch auf „Houchdeutsch“ nicht verzichten können. Weitere Musik- und Textbeiträge sind herzlich willkommen, damit es wieder ein echter „Kumm- Oowend“ wird und die Gäste wie immer sagen: „Kumm, gejh fort, mer bleiwe noch es bissje do!“. Tragen Sie sich deshalb gleich den Termin in den Kalender ein. Denn: „Vorne geriehrt, brennt hinne net ou!“.

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