Mit viel Musik und noch mehr Engagement – Reinheimer Zeltkerb auf dem Weg zur Tradition

Wechselhaftes Herbstwetter  tut der guten Laune keinen Abbruch

Reinheim. Allenthalben geschafft und doch zufrieden zeigen sich die Mitglieder des Vereins Reinheimer Zeltkerb e.V. nach Abschluss ihrer viertägigen Veranstaltung. Trotz wechselhafter Witterung zog der erste Vorsitzende Tyrone Keller ein positives Fazit.  „Leider hatten wir im Vergleich zum letzten Jahr nicht so viel Glück mit dem Wetter, doch sind wir mit dem Ablauf der Zeltkerb sehr zufrieden“, führt der engagierte Macher gegenüber unserer Zeitung aus. Keller und seine Mitstreiter vom Kerbverein setzten dabei auf viel Livemusik. Ab Freitag ging es auf der Bühne musikalisch zur Sache. Den Auftakt machte die Liveband „Maedow“ gefolgt von „DJ Keule“ und der Combo „Boomgang“. Auch „Lärmfeuer“ gaben ihr bestes. Und der montägliche Kerbfrühschoppen wurde vom singenden Landwirt aus Raidelbach, der durch seine Mundarttexte gewissermaßen Kultstatus besitzt, begleitet.

Der Reinheimer Stadtpark als Kulisse sucht in der Region seines Gleichen. Dort fanden die Besucher nicht nur Bühne, Zelte sowie Tische und Bänke sondern auch den Rummelplatz der in der Region bekannten und beliebten Schaustellerfamilie Petzold aus dem Babenhäuser Stadtteil Hergershausen.

Seit 2012 gibt es auch ein Wettkampf  verschiedener Kerbgruppen. So trafen sich am Samstagnachmittag zwei Teams aus Groß-Bieberau, die Kerbborsche aus Spachbrücken sowie die Kerbborsche und Kerbmädscher zu den „Kerbgames“, eine Art „Spiel ohne Grenzen“. Auch eine Mannschaft des Reinheimer Zeltkerb e.V. sowie Teams weiterer Vereine nahmen daran teil. „Eine rundum gelungene Gaudi“ so Tyrone Keller in seiner Rückschau. Die Gewinnertrophäe wanderte in diesem Jahr von Spachbrücken zum Team 1 aus Groß-Bieberau.

Bemerkenswert war zudem der Zuspruch des Neubürgertags der Stadt, der am Sonntag als Teil des Veranstaltungsreigens eingebettet war. Zudem freuten sich die „Rolli- Reporter-Reinheim“, eine sehr aktive Gruppierung von Menschen, die in ihrem Alltag auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind,  über eine Spende in Höhe 500 Euro. Diese Summe resultierte aus einer „Bierspenden-Aktion“ aus Anlass der Zeltkerb. Und wer die amüsante Kerbrede vom Kerbparrer Sebastian Naggatz nicht verpassen möchte, der sollte sich die Reinheimer Zeltkerb 2016 am zweiten Septemberwochenende in seinem Kalender schon mal dick ankreuzen.

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