Mundartabend in Habitzheim

Gundula Schneidewind ist am Mundartabend am Montag, 11. 9., in Habitzheim zu hören. Foto: Veranstalter

Otzberg-Habitzheim. Traditionell lädt der Häzemer Dorf- und Kulturverein auch in diesem Jahr am Montag, 11.09.2017, um 19.00 Uhr wieder zu seinem traditionellen Mundartabend anlässlich der Habitzheimer Kerb in das Festzelt am Freien Platz in Habitzheim ein.

Der Verein konnte dieses Jahr Gundula Schneidewind aus Gundernhausen gewinnen, die dort als bildende Künstlerin im Atelier „Bergsteige“ arbeitet. Seit über zehn Jahren tritt sie zudem sehr erfolgreich als Kabarettistin auf.
Eine der zentralen Figuren ihres ostwestfälischen Kabaretts ist hierbei die westfälische Bäuerin Martha Henkemann. Martha behält in ihrer Küche den berühmten Faden in der Hand. Gundula Schneidewind schreibt dazu in ihrer Ankündigung:

„Ob es um mysteriöse Anrufe oder moderne – nämlich globalisierte – Bestattungen geht, es geht ‚von Hölzken auf Stöcksken‘. Sie stellt außerdem ihre ganz eigene Kunst vor: die Kunst der Wegweisung. So viel sei verraten: auch wenn Martha eine schlichte Bauersfrau aus Westfalen ist, so sind ihr die modernen Medien und Techniken durchaus nicht fremd. Und nicht nur das – sie weiß sie geschickt und charmant mit dem traditionellen Handwerkszeug der Frau, nämlich Wolle, Stricknadeln, Häkelnadeln usw., die sie nebst einigem Anschauungsmaterial aus ihrer – natürlich selbst gefertigten – Handarbeitstasche holt, zu ‚verhäkeln‘. Dass dabei schon einmal etwas schiefgeht, und dass Martha dies dann elegant rettet, das ist doch wohl klar wie Kloßbrühe.“

Die Gäste werden bei diesem Programm überrascht werden mit Ideen, die Gundula Schneidewind sowohl aus der Zeitung als auch aus dem eigenen Alltag als bildende Künstlerin, als Kunsttherapeutin und als Zen-Lehrerin schöpft. Spürbar ist immer wieder ihre Liebe zur Sprache und zur Improvisation. Das Programm bekommt zudem noch eine musikalische Note: Sie würzt ihre oft hintergründigen oder auch einfach nur komischen, aberwitzigen Szenen mit Akkordeonliedern. Der Eintritt ist frei. Es geht der Musikantenhut herum. Selbstverständlich können sich die Gäste wieder bei Kochkäse, Spundekäse und Würstchen stärken.

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