„Ourewäller Kumm-Oowend“ in Reinheim

„Nie wirrer Kriesch!“

Reinheim. Das Heimatmuseum Reinheim zeigt ab Anfang September die Ausstellung „Wie der Krieg nach Reinheim kam“. Die 100. Wiederkehr des Beginns des Ersten und die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf unseren Alltag im Odenwald sollen auch für den Kumm-Oowend ein Thema sein. Denn diese Kriege haben uns, unsere Eltern und Großeltern geprägt. Gefallene oder vermisste Familienmitglieder, Verwandte und Nachbarn in Gefangenschaft, ausgebombte Flüchtlinge, Versorgungsnöte, Kriegsversehrte, Feldpostkarten, Zwangsarbeiter, Kriegsanleihen und ein Wunsch nach baldigem Frieden – Vieles kennen wir nur aus Erzählungen. Die „Heimatfront“ hatte ihre eigenen Probleme! Aber es gab hier auch noch ein Stück Normalität, in der Brauchtum, Kultur und Menschlichkeit überleben konnten.

Zum 23. „Kumm-Oowend“ lädt Evi Mayer, Wirtin vom „Kühlen Grund“, Reinheim, für Mittwoch, 17. 9., 19.30 Uhr, ganz herzlich ein. „Guggugg“ Jürgen Poth führt mit Liedern vom Lieben, Leben und Überleben im Krieg durch den Abend. Zusätzlich haben sich Gäste angesagt, die uns aus entbehrungsreichen Zeiten singen und berichten wollen. Weitere Musik- und Textbeiträge aus den Reihen der Besucher sind wie immer herzlich willkommen, damit es wieder ein echter „Kumm-Oowend“ wird. Deshalb: Gleich den Termin in den Kalender eintragen!

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