Philharmonie Merck zum 3. Mal in der Cosmas- und Damianskirche

Modautal. Es scheint sich der Wunsch von Pfr. Arnd zu erfüllen, und die Konzerte der Philharmonie Merck in der Tat zu einem festen Bestandteil des kulturellen Angebotes der kleinen Odenwälder Kirchengemeinde Neunkirchen zu werden. Vor drei Jahren dachte keiner daran, dass das Ganze so einschlagen würde, aber die ersten beiden Konzerte (eigentlich waren es vier, weil jeweils zwei Konzerte hintereinander gegeben werden musste, da die Kirche zu klein war für die Massen die strömten waren ein derartiger Erfolg, dass es einfach eine Fortsetzung geben musste. Und so lädt die Kirchengemeinde Neunkirchen auch heuer am 12. Mai (Samstag) zu zwei Konzerten unter dem Stichwort SERENADE ein, jeweils um 17 Uhr (bereits ausverkauft) und um 20 Uhr: Serenade- wie beinahe schon kurios altertümlich dieses Wort heute klingt. Selbst in den 1870er Jahren, als die beiden großen böhmischen Komponisten Antonin Dvorak und Leos Janacek ihre Streicherserenaden schrieben, lag die Blütezeit dieser besonderen Freiluft – und Unterhaltungsmusik bereits rund ein Jahrhundert zurück.

Charmant klingen diese beiden böhmisch-romantischen Serenaden, eingängig und zutiefst anmutig. Doch die Gattung hat längst noch nicht ausgedient. Auch ein Zeitgenosse wie Ney Rosauro, einer der führenden Perkussionisten und Komponisten für das Schlagzeug, hatte eine belebende Abendmusik im Sinn, als er 1986 sein erfolgreichstes Solokonzert schrieb. Und über Antonio Vivaldi hier zu schreiben hieße wohl die berühmten Eulen nach Athen zu tragen. Laut Philharmonie Manager Stefan Reinhard ist das diesjährige Konzert das „Stärkste das bisher in Neunkirchen geboten wurde“.

Lukullische Genüsse werden die Besucher/innen ebenfalls wieder erfreuen: Der Kirchgarten Neunkirchen wird wieder Festival Atmosphäre ausströmen, und in den Fest-Zelten werden Kaffee und selbstgebackener Kuchen, sowie Snacks, die hervorragend mundenden „Neunkircher Raketen“ ,sowie antialkoholische Getränke als auch erlesene Weine direkt vom Winzermeister angeboten. Auch die beiden Gasthäuser „Zum Grünen Baum“ wie auch das „Höhenhaus Odenwald“ sind für die Gäste aus nah und fern bereit.

Alles in allem also genügend Gründe vorbeizuschauen und sich einen schönen Tag zu machen. Karten zu 16,– Euro (8,– Euro für Studenten, Schüler und BuFdi‘s) gibt’s unter der Tel.Nr. 06254/7205 – AB ist geschaltet – oder übers Internet unter philharmonie@merck.de

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