Premiere der Gras-Ellenbacher Heimatbühne ein großer Erfolg

„Der dolle Opa“

Szene aus „Der dolle Opa“ der Heimatbühne Wald-Michelbach.

Gras-Ellenbach. Die Premiere der Gras-Ellenbacher Heimatbühne am 4. Oktober in der Nibelungenhalle war in jeder Hinsicht eine großartige Vorstellung.Bei vollbesetztem Haus präsentierten die Amateurschauspieler ihre neue Inszenierung des Lustspieles „Der dolle Opa“ (Wenn Opa über die Stränge schlägt) von Willy Stock mit ungeheurem Spielwitz und altbewährter Routine.

In dem Stück steht Opa Jakob Oberle, gespielt von Andreas Willutzki, im Mittelpunkt des Geschehens, denn Opa Oberle entspricht ganz und gar nicht den üblichen Vorstellungen von einem Großvater. Seine Schwiegertochter Berta (Hedi Jährling) kann sich nicht damit abfinden, dass er immer wieder einmal über die Stränge schlägt. Sein Sohn Fritz (Lothar Clade) versucht vergeblich zwischen den beiden zu vermitteln. Als dann der Opa mit seiner Enkelin Barbara (Vanessa Knapp) und deren Freundin Henriette (Susi Linzmaier) zu einem Discobummel aufbricht, bringt er das Fass zum Überlaufen. Berta stellt ihren Mann vor die Wahl: „Entweder der Opa geht in ein Altersheim oder ich ziehe aus !“Zusätzlichen Ärger gibt es durch die resolute und misstrauische Nachbarin Martha Scholz (Helga Dörsam), die sich immer wieder bei den Oberles Lebensmittel ausleiht, die sie allerdings nie zurückbringt.Das Chaos wird perfekt, als dann noch Sonja Weinbrand (Elke Willutzki) in Spiel kommt, die eine Heiratsanzeige von Opa Oberle gelesen hat und spontan zu Besuch bei Familie Oberle auftaucht und auch noch dort übernachtet.Doch dann die plötzliche Wen-de. Berta findet den Lottoschein von Opa und stellt fest, dass der Opa „Sechs Richtige“ hat und somit Millionär wurde. Nun beginnt sie, den Opa zu verwöh-nen bis Opa die Familie aufklärt, was es mit dem Lottoschein auf sich hat – dass er Berta nur mit einem gefälschten Lottoschein reingelegt hat. Nun beginnen sich die Wogen wieder zu glätten und aus dem Hausdrachen Berta wird wieder eine liebende Ehefrau und der Opa geht nicht in ein Altersheim, sondern heiratet die geheimnisumwitterte Sonja Weinbrand. Dies alles führte Hedi Jährling mit ihrer Regie zu einem Feuerwerk an Lachern in den drei Akten des Lustspieles zusammen. Damit ein kleiner Texthänger den Schauspielern nicht zum Verhängnis wurde, hatte Thorsten Gleich in altbewährter Manier als Souffleur das „leise Wort“. Für die Bühnengestaltung zeichneten sich Andreas Willutzki und Heinz Jährling verantwortlich.

Folgende Vorstellungen sind noch vorgesehen: Freitag, 24. 10., Freitag, 7. 11., Freitag 14. 11., Freitag, 28. und Samstag 29. 11., Freitag, 26. 12. (2. Weihnachtsfeiertag) und Samstag, 27. 12. 2014. Vorverkauf und tel. Bestellung über Kurverwaltung Gras-Ellenbach, Nibelungenhalle, Mo. bis Sa. von 10.00 – 12.00 Uhr, sowie Mo., Mi. und Fr. von 15.00 – 18.00 Uhr. Telefon: 0 62 07 / 25 54, sonst 29 39, im Inter-net unter www.heimatbuehne.net sowie an der Abendkasse.

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