Romantischer Auftakt mit der Reichelsheimer Lichterweihnacht

Froh und munter in die Weihnachtszeit

Gemütliche Lichterweihnacht: Ein Becher Glühwein am Marktstand des Obst- und Gartenbauvereins.

Gemütliche Lichterweihnacht: Ein Becher Glühwein am Marktstand des Obst- und Gartenbauvereins.

Reichelsheim. Am vergangenen Adventswochenende läuteten einige Gemeinden im Odenwald die Weihnachtszeit mit ihren Advents- und Weihnachtsmärkten ein. So in Reichelsheim mit der „Reichelsheimer Lichterweihnacht“ am Markt- und Kirchplatz. Dort trafen sich die Menschen, um miteinander Gesang, Posaunenspiel, Kultur und Leckereien wie bretonische Muscheln, Austern, Glühwein, Bratwurstbrötchen und allerlei Süßes zu genießen. Auch miteinander Spaß zu haben und beim „Bierchen“ am offenen Feuer dem nasskalten Wetter (zumindest am Sonntag) etwas wärmend Romantisches abzugewinnen. Das Programm der Lichterweihnacht war vielfältig und unterhaltsam. Neben dem Adventsbasar in der Michaelsgemeinde, der „ATELIER DE COULEUR- Kunstausstellung“ wurden Geschichten für Kinder vorgelesen, Bücher vorgestellt und viel gesungen und musiziert. So das Adventssingen des Kinderchors der Michaelsgemeinde am Samstag zur Eröffnung des Weihnachts-marktes wie auch das weihnachtliche Kurrendeblasen des Posaunenchors der Michaelsgemeinde. Am Sonntagnachmittag stimmten die Alphornbläser und der Männergesangverein „Eintracht 1844“ weihnachtliche Melodien an.

Nicht nur die Reichelsheimer feierten froh und munter das 1. Adventswochenende, sondern auch die Groß-Bieberauer mit ihrem Weihnachtsmarkt am Marktplatz. Auch dort wurde gesungen und musiziert. Zur Markteröffnung am Samstag spielten die „Stadtpfeifer“ ihre fröhlichen und beschwingten Weisen, am Sonntag stimmten die Kinder- und Jugendchöre „Red lines“ und „Green Clefs“ ihre Weihnachtlieder an. Und wie sich das für einen guten Weihnachtsmarkt gehört, waren auch in Bieberau Posaunenklänge zu hören, und zwar die vom ev. Posaunenchor am Sonntagabend. Habitzheim leuchtete den Advent mit prachtvoll geschmückten und befeuerten „Häzemer Höfen“ ein. So das Hofgut Habitzheim und die Höfe der Familien Lehmer, Kluge-Büchler und Horn. Der romantischste Weihnachtsmarkt war am Wochenende selbstredend der „Lichtenberger Adventsmarkt“. Startpunkt im Dorf unterhalb des Schlosses, um dann Meter um Meter budenbestanden (über 60 Marktbuden!) hinauf in den Schlosshof zu mäandern. In punkto Romantik steht das „Weihnachten auf der Veste Otzberg“ den Lichtenbergern kaum nach. Das startete ebenfalls am 1. Adventswochenende und wird an den folgenden drei Wochenenden ebenfalls stattfinden. Freuen kann man sich noch auf die Weihnachtsmärkte am 2. Adventswochenende in Neunkirchen, Ober-Ramstadt, Reinheim, Brensbach, Lindenfels und Beerfurth – von allen der kleinste und schnuckeligste Markt. Am 3. Adventswochenende locken die stilvollen Weihnachtsmärkte in Ueberau und Fr.-Crumbach ihr Publikum aus der gesamten Rhein-Main-Region. Die Ueberauer überzeugen mit einem einzigartig schönen Ambiente, die Crumbacher mit einem wundervollen Reigen an Aktionen und Angeboten, insbesondere für die Leckermäuler unter den Großen und die Weihnachtsromantiker unter den Kleinen.
Text/Bild: Dieter Preuss

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