Saisonauftakt zu Ostern für Reinheimer Segelflieger

Fluglehrer Jörg Dingeldein mit Flugschüler kurz vor dem Aufsetzen.

Reinheim. Segelflieger eröffnen die Flugsaison – Ausbildung und Leistungsflug erfolgreich aufgenommen. „Kalt aber gut“ kommentiert Fluglehrer Jörg Dingeldein mit Wollmütze und Sonnenbrille die Stimmung auf dem Reinheimer Flugplatz am Ostersonntag. Die Segelflieger nutzten den Tag für einen gelungenen Start in die diesjährige Flugsaison. Zahlreiche Flugschüler und Piloten nutzen die Gelegenheit, bei kaltem, aber für Segelflieger gutem Wetter, die notwendigen Checkflüge zu absolvieren. Während des Checkflugs gehen die Piloten wichtige Manöver durch und frischen die Übung nach der langen Winterpause auf. „Der Checkflug gibt den Piloten wieder fliegerische Selbstsicherheit zurück“, erklärt Dingeldein die Pflichtübung, während er dem nächsten Flugschüler beim Anlegen des Fallschirms hilft.

Doch nicht nur die Ausbildung kam zum Saisonauftakt auf ihre Kosten. Auch die leistungsorientierten Piloten verbuchten die ersten Streckenflüge des Jahres in den Flugbüchern. „Verdammt kalte Füße!“, kommentiert Felix Maier seinen Flug nach der Landung. Mit knapp 350 Kilometern gelang ihm heute der weiteste Flug von Reinheim aus. Die frische Frühjahrluft mit zahlreichen guten Aufwinden führte Maier ohne Motorkraft zuerst Richtung Süden durch das Kraichgau. Nach einem Abstecher nordwärts in die Gegend von Walldürn wendete er nochmals in Ludwigshafen, um nach knapp 5 Stunden Flugzeit wieder an den Reinheimer Teichen zur Landung einzuschweben. Über 1000 Streckenflugkilometer sammelten die fünf Reinheimer Segelflieger. „Das war heute gutes Training für die Liga“, freut sich Felix Maier mit Blick auf die bald beginnende Segelflugbundesliga. Die Flugsportvereinigung Offenbach & Reinheim kämpft dort auch 2012 wieder mit schnellen Flügen um eine gute Platzierung in der zweiten Bundesliga.

Wer sich für eine Pilotenausbildung bei den Reinheimer Segelfliegern interessiert, der kann sich auf www.fsvor.com umfassend informieren. Bei einem Besuch am Segelflugplatz geben die Flieger aber auch gerne persönlich Auskunft.

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