Tausende Gäste auf dem 2. Crumbacher Muschelfest

Heiß begehrt: Die Muschel aus Crumbach

Geehrter und inthronisierter Crumbacher Adel: der Ritter und Bürgermeister Eric Engels (2.v.links),die Hofdame Luise Schmidt (Mitte), rechts daneben der Ritter Walther Heidelmann

Fränkisch-Crumbach. Zunehmend mausert sich Fränkisch- Crumbach zur Miesmuschel Hochburg Süddeutschlands. Das bewiesen die Veranstalter des Crumbacher Wirtschaftsund Verkehrsvereins erneut am ersten Septemberwochenende. Frei nach dem Festmotto „Weck den Crumbacher in Dir!“ machten sich viele Menschen auf den Weg, die jungen fangfrischen Miesmuscheln aus der Bretagne und das gesamte Rahmenprogramm wie auch andere kulinarischen Leckerbissen zu genießen. Im Muschelgarten in der Ortsmitte waren neben vielen prominenten Gästen aus Crumbach und dem gesamten Odenwald selbstverständlich die Crumbacher selbst wie auch Genießer aus der gesamten Rhein-Main Region anzutreffen.

Dabei wurde mal wieder deutlich, was eine so kleine Gemeinde wie Fränkisch-Crumbach auf die Beine stellen kann, wenn alle Beteiligten, die Unternehmer und Geschäftsleute, die Gastwirte und Hoteliers, der Bürgermeister und die Gemeinde, die Vereine und die Organisatoren die Köpfe zusammenstecken und gemeinsam an der Realisierung einer solch einzigartigen Veranstaltung arbeiten. Herausragend auch das Programm auf der Sparkassenbühne. Höhepunkte waren der Auftritt der französischen Delegation aus der Bretagne unter der Führung des Chevalier des Moules aus Le Vivier-sur- Mer. Die ritterlichen Franzosen ehrten besonders verdiente Crumbacher bezüglich ihrer Leidenschaft, Freude und ihrem Einsatz für und um die Muschel in Crumbach. Geehrt wurden Luise Schmidt, Bürgermeister Eric Engels sowie Walther Heidelmann. Die Herren dürfen sich nun Ritter nennen. Luise Schmidt ist jetzt im Rang einer Hofdame. Höhepunkte waren auch die Live-Auftritte der Musikbands „Lärmfeuer“ und „DLB“. Bis tief in die Nacht wurde gesungen, getanzt und gejubelt. Bis dann der „geweckte Crumbacher“ am Sonntagmorgen doch schlafen ging.

Interessierte Leser, die sich vom Muschelfest ein Bild machen möchten, schauen unter www. anzeigenblatt-gersprenztal.de „Galerie“ oder „Besondere Artikel“ nach.

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