„Unser Dorf hat Zukunft“ Wettbewerb 2012

Reinheim/Ueberau. Am Mittwoch, 23. Mai, findet in der „Gastwirtschaft Baltz“ in Ueberau, um 20.00 Uhr, eine weitere Informationsveranstaltung zum Landeswettbewerb 2012 „Unser Dorf hat Zukunft“ statt. Hier werden die nächsten Abstimmungen vorgenommen und Fragen beantwortet. Die Bürger-Initiative „Unser Dorf hat Zukunft“ und der Ueberauer Ortsbeirat lädt hierzu recht herzlich alle Ueberauer Vereine sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein und würden sich über eine rege Beteiligung sehr freuen. Die Bewertungskommission wird Ueberau diesmal am Dienstag, 12. Juni ab 15.00 Uhr besuchen. Es wäre sehr wichtig, wenn hieran viele Bürger teilnehmen könnten.

Weiterhin ist es von Vorteil, wenn sich viele Vereine bei der Präsentation beteiligen. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hat im September 2010 alle hessischen Dörfer bis 3.000 Einwohner dazu aufgerufen, sich am Landesentscheid zum Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Nachdem Ueberau beim Wettbewerb im Jahr 2008 den zweiten Platz belegt hatte, konnte im letzten Jahr der Sieg im Regionalentscheid errungen werden. Damit hat sich Ueberau automatisch für den Landeswettbewerb qualifi ziert, der in diesem Jahr stattfi ndet.

Bei diesem Wettbewerb, der sich erheblich von den früheren Veranstaltungen „Unser Dorf soll schöner werden“ unterscheidet, geht es nicht darum, „den Gartenzwerg in den Vorgarten und die Blumen auf die Fensterbank zu stellen“. Vielmehr sollen u. a. die Fähigkeiten und das ehrenamtliche Engagement der Dorfbewohner und das gemeinsame Leben mit Veranstaltungen, Eigeninitiativen und Aktivitäten dargestellt werden.

Die Allgemeine Entwicklung des Ortes, Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft sind die Kriterien, nach denen die Orte bewertet werden. Eine große Bedeutung hat die „Ausbildung der dörfl ichen Identität“, also die Frage nach dem so genannten „Wir-Gefühl“. Zum anderen geht es bei der Bewertung um die verschiedenen baulichen, grünordnerischen, sozialen und kulturellen Aktivitäten.

Beim Wettbewerb wird davon ausgegangen, dass die Bewohner gemeinsam an der örtlichen Entwicklung mitwirken möchten. Ob dieser Grundgedanke in der Bevölkerung verankert ist, lässt sich auch danach beurteilen, ob und wie die Bewohner dies persönlich einbringen. Das bedeutet u. a. auch, dass die Verantwortlichen selbst über ihre Aktivitäten berichten, statt sich, z. B. durch den Bürgermeister oder Ortsvorsteher vertreten zu lassen. Dieser Wettbewerb erfordert die Ideen und Aktivitäten aller Bürgerinnen und Bürger sowie aller Vereine im Dorf.

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