Uwe Vogel – Reinheim

Uwe Vogel – Reinheim

Durch seine Vereinstätigkeit ist der Reinheimer weit über die Grenzen des Gersprenztales hinaus bekannt. Uwe Vogel engagiert sich im sportlichen Bereich und kocht leidenschaftlich gerne.
Uwe Vogel wurde 1960 in Darmstadt geboren, wuchs in Reinheim und besuchte dort auch die Schule, die er mit der Mittleren Reife abschloss. In seinen Ferien absolvierte Uwe Vogel verschiedene Praktika, um zu sehen, welcher Beruf für ihn der richtige wäre. Da der heute 49-Jährige aus einer Arbeiterfamilie kommt und nach dem Willen seiner Eltern etwas „Gescheites“ lernen sollte, entschied er sich trotz guter Noten zunächst eine Ausbildung zum Elektroinstallateur zu machen.
Schon während seiner Schul- und Ausbildungszeit war der Odenwälder in seiner Heimatgemeinde sportlich sehr aktiv. Uwe Vogel spielte beim TV Reinheim zuerst Tischtennis und kam dann zum Handball. Häufig war Uwe Vogel auch im Reinheimer Jugendzentrum anzutreffen. „Am Anfang war ich nur Besucher, später dann als Ehrenamtlicher im Stadtjugendring tätig“, berichtet der Reinheimer, der nach seiner Ausbildung und dem Abschluss der Fachoberschule in Dieburg 1980 vor der Wahl stand, Elektrotechnik oder Sozialpädagogik zu studieren.
Er entschied sich schließlich für ein Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Darmstadt. Während dieser Zeit verdiente er sich u. a. sein Geld als Betreuer bei den Reinheimer Ferienspielen. Hierbei lernte er auch seine spätere Frau Helga kennen, die dort ebenfalls als Betreuerin arbeitete. Zusammen mit ihr engagierte sich Uwe Vogel zudem für die Jugendarbeit bei der Arbeiterwohlfahrt in Ueberau. Er war dort im Bezirksvorstand, organisierte Seminare und fuhr mit Jugendlichen in den Jahren 1982 bis 1985 auf Freizeiten.
An das Studium schloss Uwe Vogel 1984 sein Jahrespraktikum bei der Jugendförderung der Stadt Neu-Isenburg an. Anschließend fand er eine Stelle als Pädagogischer Mitarbeiter im St. Josephshaus Klein-Zimmern, kehrte jedoch noch einmal für eine Schwangerschaftsvertretung als Verwaltungsangestellter in der Abteilung Wirtschaftliche Sozialhilfe nach Neu-Isenburg zurück. Im Anschluss daran erhielt Uwe Vogel eine unbefristete Stelle bei der Frankfurt: Hier wurde er im Bereich Wirtschaftliche Sozialhilfe tätig. Rückblickend war das der ideale Job für ihn, da er dort auch verantwortlich für handels- und verwaltungswirtschaftliche Aufgaben war.
Im Oktober 1989 zog es den zweifachen Familienvater jedoch wieder nach Reinheim: In seiner Heimatstadt trat er die Stelle des Stadtjugendpflegers an. Zwei Jahre arbeitete der engagierte Sozialpädagoge mit einer Kollegin in der Jugendpflege.
Dann ergriff er jedoch die Gelegenheit und bewarb sich 1991 als Leiter des Kultur- und Sportamtes der Stadt Reinheim. Dieses Amt hat Uwe Vogel heute noch inne und ist mit einem kleinen Team von Kollegen für die Vereine der Stadt Reinheim und für das Organisieren von Veranstaltungen zuständig.
Seine sportlichen Hobbys hatte er lange Zeit etwas vernachlässigt und dafür seine Familie in den Vordergrund gestellt. Über das Skifahren kam der 49-Jährige schließlich in Kontakt mit dem TV Zeilhard. Für diesen organisiert er seit 1991/92 zweimal im Jahr eine einwöchige Skifreizeit für große Gruppen unterschiedlichen Alters in einem Selbstversorgerhaus. Als Hobby-Koch übernimmt Uwe Vogel dann gerne mit Helfern die Verpflegung von 50 bis 60 Personen und verwöhnt diese mit einem Vier- oder Fünf-Gang-Menü.
Gemeinsam mit Günther Kuhn, einem Aktiven vom TV Zeilhard, hatte er als Leiter des Kultur- und Sportamtes 1999 den ersten Touristik-Triathlon ohne Zeitnahme organisiert. Seit Juni 2000 betreibt Uwe Vogel aktiv Laufen und Ausdauersport. Ein Jahr später wurde er Vorsitzender des TV Zeilhards. Ein sportlicher Höhepunkt war für ihn im September 2002 die Teilnahme am Berlin Marathon. Sein größter Ansporn sich auch weiterhin beruflich und privat zu engagieren, ist für den Uwe Vogel sein 1½-jähriges Enkelkind. Auch nach zwanzig Jahren im Beruf gibt es für den in seiner Heimatgemeinde sehr stark verwurzelten Reinheimer Uwe Vogel keinen Tag mit Langeweile.

Für das Anzeigenblatt Gersprenztal stand Uwe Vogel Rede und Antwort:

Wenn Sie König von Deutschland wären, was wäre Ihre erste Tat?
Vogel: Ich würde den Erziehungs- und Bildungsetat verdoppeln. In Deutschland wird zu wenig in Kinder investiert.

Sie haben drei Wünsche frei. Nennen Sie uns diese bitte.
Vogel: Ich wünsche mir Gesundheit und ein langes Leben für meine Familie und mich. Ein weiterer Wunsch wäre mehr Ehrlichkeit in der Politik.

Welcher Mensch in Ihrem Leben hat den größten Eindruck auf Sie gemacht?
Vogel: Das ist meine Frau, die konsequent durchs Leben geht, auch wenn sie sich selbst dabei weh tut. Das bewundere ich an ihr.

Hinterlasse jetzt eine Antwort